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Präventionsbericht der GKV

Der jährliche Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung enthält unter anderem Informationen zur betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF).

Ausgewählte Ergebnisse

  • Die Krankenkassen konnten mit ihren Maßnahmen knapp 2 Millionen Beschäftigte in mehr als 26.000 Betrieben erreichen. Die Anzahl der Betriebe ist damit gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen (2021: 18.437 Betriebe). 
  • Wie im Vorjahr fand der größte Anteil der Aktivitäten (2022: 27 %) im Bereich „weitere Dienstleistungen“ statt. Hierzu zählen u. a. freiberufliche, wissenschaftliche, technische und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen. Darauf folgen Aktivitäten im verarbeitenden Gewerbe mit 25 % und Aktivitäten im Gesundheits- und Sozialwesen mit 18 %.
  • Die Krankenkassen haben 257 Mio. Euro in BGF investiert; dies entspricht 3,50 Euro je Versicherten.
  • Die Krankenkassen engagierten sich zudem in 166 überbetrieblichen Netzwerken und Kooperationen zur BGF. Klein- und Kleinstbetriebe (unter 50 Beschäftigte) konnten am stärksten von überbetrieblichen Netzwerken profitieren. Diese waren mit 48 % zu fast der Hälfte an Netzwerken und Kooperationen beteiligt.

Methodik

Veröffentlicht: November 2023
Datenstand: 2022
Nächste Veröffentlichung: 2024
Methodische Hinweise: Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) erstellt gemeinsam mit dem GKV-Spitzenverband den jährlichen Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Hintergrund: Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen Betriebe beim Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen am Arbeitsplatz bzw. im Arbeitskontext – zusammen mit dem zuständigen Unfallversicherungsträger sowie mit den für den Arbeitsschutz zuständigen Landesbehörden. Die gesetzlichen Grundlagen für das Engagement der Krankenkassen in der BGF sind in § 20b SGB V niedergelegt.