DAK Gesundheitsreport

Die DAK-Gesundheit berichtet über den Krankenstand ihrer Versicherten. Im aktuellen Bericht stehen außerdem die Schwerpunkte Sucht und Abhängigkeit im Fokus.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Im Jahr 2018 lag der Krankenstand bei den DAK-Versicherten bei 4,2 % (2017: 4,1 %).
  • Die Betroffenenquote lag 2018 bei 48,6 %. Dies bedeutet, dass für weniger als jede/n zweite/n DAK-Versicherte/n eine Arbeitsunfähigkeitsmeldung vorlag.
  • Die Erkrankungshäufigkeit ist mit 122,7 Fällen pro 100 Versichertenjahre gegenüber dem Vorjahr gestiegen (2017: 120,7 Arbeitsunfähigkeitsfälle).
  • Die durchschnittliche Falldauer ist ebenfalls leicht gestiegen. Im Jahr 2018 beträgt sie 12,6 Tage (2017: 12,4 Tage).
  • Auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, Erkrankungen des Atmungssystems sowie psychische Erkrankungen entfielen 2018 mehr als die Hälfte (52,1 %) aller Krankheitstage.
  • Trinken, Dampfen, Gamen – das Suchtrisiko von Millionen Beschäftigten hat gravierende Folgen für die Arbeitswelt. Der Krankenstand bei betroffenen Erwerbstätigen ist doppelt so hoch. Ferner sind sie häufig unkonzentrierter im Job oder kommen zu spät.
  • Jede/r zehnte Arbeitnehmer/in hat einen riskanten Alkoholkonsum – hochgerechnet betrifft das 4 Mio. Menschen.
  • Erstmals untersucht der Report das Thema Computerspielsucht in der Arbeitswelt. Ergebnis: Rund 2,6 Mio. Erwerbstätige haben ein riskantes Nutzungsverhalten.

Methodik

Veröffentlicht: April 2019
Datenstand: 2018
Nächste Veröffentlichung: 2020
Methodische Hinweise: Der Schwerpunkt des DAK-Gesundheitsreports 2019 beschäftigt sich erstmals mit dem Thema Sucht und Abhängigkeit. Er konzentriert sich dabei einerseits auf solche Suchterkrankungen, die für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seit vielen Jahren von Bedeutung sind, andererseits auf mögliche neue Abhängigkeiten, von denen in jüngerer Zeit angenommen wird, dass sie für Beschäftigte relevant sind bzw. relevanter werden.