Inhalt

BKK Gesundheitsreport

Der BKK Gesundheitsreport berichtet 2019 über die gesundheitliche Lage der BKK-Versicherten sowie über das Schwerpunktthema „Psychische Gesundheit und Arbeit".

Ausgewählte Ergebnisse

  • Zwischen 2008 und 2018 ist die Anzahl der AU-Fälle um 37,7 % und die der AU-Tage um 46,5 % gestiegen.
  • Im Vergleich zum Vorjahr (+0,8 AU-Tage je Beschäftigten) gibt es eine deutliche Zunahme der Fehltage v. a. aufgrund der Grippewelle in 2018.
  • Mehr als jeder fünfte AU-Tag (23,8 %) wird durch Muskel-Skelett-Erkrankungen verursacht.
  • Jeweils etwa jeder sechste Fehltag geht auf das Konto von Atemwegs- (16,4 %) bzw. psychischen Erkrankungen (15,7 %).
  • 55,9 % aller Fehltage werden allein durch dieser drei Krankheitsarten verursacht.
  • Circa zwei Drittel aller AU-Fälle (64 %) dauern maximal nur eine Kalenderwoche, 4,4 % der Fälle dagegen mehr als 6 Wochen.
  • Diese wenigen Langzeitfälle sind für mehr als vier von zehn AU-Tagen bei den Beschäftigten verantwortlich.
  • Mehr als jeder 20. AU-Fall (5,5 %) bzw. fast jeder 6. AU-Tag (15,7 %) geht bei Beschäftigten im Jahr 2018 auf das Konto von psychischen Erkrankungen.
  • Mehr als jeder vierte Krankengeldtag (27,4 %) wird durch diese Krankheitsart verursacht.
  • Mit 37 Tagen je Fall haben psychische Krankheiten die längste Falldauer von allen Krankheitsarten.
  • In den vergangenen 10 Jahren hat sich die Anzahl der Fehltage aufgrund psychischer Störungen mehr als verdoppelt (+129,4 %).
  • Am stärksten betroffen sind die Dienstleistungs- und Gesundheitsbranche. Handwerks- bzw. Produktionsbranchen haben die wenigsten Fehltage für psychische Störungen.

Methodik

Veröffentlicht: Dezember 2019
Datenstand: 2018
Nächste Veröffentlichung: 2020
Methodische Hinweise: In den BKK Gesundheitsreport wurden Daten von insgesamt ca. 8 Mio. BKK Versicherten einbezogen. Dies entspricht einem Anteil von rund 11 % aller GKV-Versicherten in Deutschland.
Der jährliche Report berichtet über die gesundheitliche Lage der BKK-Versicherten sowie über ein Schwerpunktthema – 2019 über „Psychische Gesundheit und Arbeit".