Direkt zum Inhalt

BKK Gesundheitsreport

Der BKK Gesundheitsreport berichtet über die gesundheitliche Lage der BKK-Versicherten sowie über die Vielfalt in der Arbeitswelt.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Mit 22,3 AU-Tagen je Beschäftigten liegen die krankheitsbedingten Fehlzeiten im Jahr 2024 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
  • Gleiches lässt sich für die AU-Fälle je Beschäftigten sagen, die mit einem Wert von 1,96 nahezu unverändert zum Vorjahr (2023: 1,95) auf hohem Niveau verharren.
  • Die Falldauer liegt mit 11,4 AU-Tagen je Fall weiterhin unterhalb der Werte der Vorjahre, was mit den weiterhin überproportional häufig auftretenden Kurzzeit-AU-Fällen zusammenhängt.
  • Atemwegserkrankungen sind im Jahr 2024 für mehr als jeden dritten AU-Fall (35,9%) und rund jeden fünften AU-Tag (19,7%) bei den Beschäftigten ursächlich.
  • Muskel-Skelett-Erkrankungen sind hingegen nur für 12,4% aller AU-Fälle aber gleichzeitig für mehr als jeden fünften AU-Tag (20,3%) im aktuellen Berichtsjahr verantwortlich.
  • Psychische Störungen sind dagegen eher selten Ursache einer Arbeitsunfähigkeit (5,2% aller AU-Fälle in 2024). Diese wenigen Fälle sind jedoch meist mit langen Ausfallzeiten verbunden – im Durchschnitt mehr als 5 Kalenderwochen.
  • Neben wesentlichen Personenmerkmalen weisen auch andere Faktoren, wie der Ausbildungsabschluss und der ausgeübte Beruf, Zusammenhänge zu den Fehlzeiten auf.
  • Verschiedene Berufe bringen unterschiedliche gesundheitliche Belastungen mit sich – entsprechend variieren auch die Krankenstände.
  • Innerhalb der Berufsgruppen sind i.d.R. die Fehlzeiten geringer, je höher der Bildungsabschluss ist.
  • Beschäftigte unterscheiden sich in Vielfaltsmerkmalen (u. a. Alter & Geschlecht), die das Krankheitsgeschehen und die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage beeinflussen.
  • Frauen fehlen länger wegen psychischer Störungen und Atemwegserkrankungen, Männer wegen Muskel-Skelett-Leiden sowie Verletzungen/Vergiftungen.
  • Ab 40 Jahren sind Fehltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen fast dreimal so hoch wie bei Jüngeren, die wiederum länger an Atemwegserkrankungen leiden.

Methodik

Veröffentlicht: Dezember 2025
Datenstand: 2024/2025
Nächste Veröffentlichung: 2026
Methodische Hinweise: Die Publikation liefert Daten zum Krankheitsgeschehen der BKK-Beschäftigten und  richtet in diesem Jahr den Fokus auf die Vielfalt in der Arbeitswelt aus unterschiedlichen Perspektiven.