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BKK Gesundheitsreport

Der BKK Gesundheitsreport berichtet 2023 über die gesundheitliche Lage der BKK-Versicherten sowie über den gesunden Start ins Berufsleben.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Die Zahl der Krankschreibungen im Jahr 2022 ist  auf den höchsten Wert seit einem Jahrzehnt geklettert: Im Durchschnitt war ein Beschäftigter im betrachteten Zeitraum 22,6 Tage arbeitsunfähig.
  • Dabei schlugen vor allem Atemwegserkrankungen zu Buche: Sie waren für mehr als jeden fünften Fehltag verantwortlich und lösen zum ersten Mal Muskel-Skelett-Erkrankungen als Hauptursache für Krankmeldungen ab. Zurückzuführen ist dies auf die stark ausgeprägten Grippe- und Erkältungswellen im ersten und vierten Quartal 2022.
  • Beschäftigte unter 30 fallen in den Branchen Verkehr und Lagerei sowie Abfallentsorgung aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen überdurchschnittlich oft am Arbeitsplatz aus – ebenso wie ihre älteren Kollegen. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Gesundheits- und Sozialwesen: Hier sind jüngere und ältere Mitarbeitende besonders häufig wegen psychischer Störungen arbeitsunfähig. 
  • Die Beschäftigtenbefragung zeigt, dass die Erwartungen junger Beschäftigter an Arbeit kaum von denen älterer Beschäftigter abweichen. Eine sinnvolle Tätigkeit, ein faires Gehalt, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben sowie zeitliche und räumliche Flexibilität sind ihrzufolge für Mitarbeitende aller Altersgruppen gleichermaßen wichtig.

Methodik

Veröffentlicht: Dezember 2023
Datenstand: 2022/2023
Nächste Veröffentlichung: 2024
Methodische Hinweise: Die Publikation liefert Daten zum Krankheitsgeschehen in der Gesamtbevölkerung und nimmt in diesem Jahr besonders die physische und psychische Verfasstheit von Berufseinsteigern zwischen 18 und 29 Jahren unter die Lupe. Eine Beschäftigtenbefragung mit mehr als 3.000 Teilnehmenden gibt außerdem Aufschluss darüber, welche Haltung und Erwartungen Berufseinsteiger im Vergleich zu berufserfahrenen Beschäftigten gegenüber Arbeit haben.