BARMER Heil- und Hilfsmittelreport

Der Heil- und Hilfsmittelreport der BARMER berichtet über die Versorgung der Versicherten mit Hilfs- und Heilmitteln.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Versicherte der BARMER haben im Jahr 2018 Hilfsmittel im Wert von insgesamt 1,12 Mrd. Euro erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr waren das Mehrausgaben von rund 68 Mio. Euro bzw. ein Plus von 6,5 %.
  • Die höchsten Kosten verursachen Inhalations- und Atemtherapiegeräte (mit 1.318 Euro je 100 Versicherte), danach folgen Hörhilfen (1.169 Euro) und Orthesen/Schienen (1.070 Euro).
  • Die höchsten Verordnungen weisen Inkontinenzhilfen mit rund 22 Verordnungen je 100 Versicherte auf. Darauf folgen Applikationshilfen und Einlagen mit je ca. 8 Verordnungen.
  • 21,8 % der männlichen und 28,9 % der weiblichen Versicherten erhielten im Jahr 2018 ein Hilfsmittel – insgesamt 2,3 Mio. Versicherte.
  • Beim Spitzenreiter Mecklenburg-Vorpommern entfallen 85 Hilfsmittelverordnungen auf 100 Versicherte, während es in Baden-Württemberg nur 68 sind (Bundesdurchschnitt 77).

Methodik

Veröffentlicht: November 2019
Datenstand: 2018
Nächste Veröffentlichung: 2020
Methodische Hinweise: Alle Auswertungen basieren auf den pseudonymisierten Abrechnungsdaten der BARMER. Die Grundgesamtheit eines Jahres bilden die Versicherten der BARMER. Hierzu zählen die Mitglieder und die mitversicherten Familienangehörigen, die im Beobachtungsjahr mindestens einen Tag versichert waren. Bei Versicherten, die nicht durchgängig versichert sind, gehen die Versichertenzeiten gemäß dem Anteil der Versicherungstage pro Jahr in die Analysen ein. Eine Anzahl von 100 derart berechneten Versichertenjahren entspricht 100 ganzjährig Versicherten.