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Deutsches Studierendenwerk: Sozialerhebung

Das Studierendenwerk hat in seiner 22. Sozialerhebung die Studierenden zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt.

Ausgewählte Ergebnisse zum Thema „Studierende mit Beeinträchtigungen“

  • Insgesamt geben knapp 24 % der Studierenden an, gesundheitlich beeinträchtigt zu sein.
  • Bezogen auf alle Studierenden berichten fast 16 % von mindestens einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, die sich erschwerend auf ihr Studium auswirkt. 
  • Von den Studierenden mit studienerschwerender gesundheitlicher Beeinträchtigung geben etwas mehr als 24 % eine sehr starke und weitere knapp 35 % eine starke Studienerschwernis an. 
  • Von allen gesundheitlich Beeinträchtigten sind 58 % weiblich und 42 % männlich. Noch etwas deutlicher fällt dieser statistisch signifikante Geschlechterunterschied bei den Studierenden mit mindestens einer studienerschwerenden Beeinträchtigung aus: Hier sind 60 % weiblich und 40 % männlich. 
  • Insgesamt geben etwa 65 % der Studierenden mit studienerschwerender Beeinträchtigung an, dass sie eine psychische Erkrankung haben. Etwas mehr als 13 % berichten von einer chronischen Erkrankung. Rund 2 % geben eine Sehbeeinträchtigung oder Blindheit an, etwa 3 % eine Bewegungsbeeinträchtigung, knapp 4 % eine Teilleistungsstörung und etwas über 1 % eine Hörbeeinträchtigung oder Gehörlosigkeit. Rund 5 bzw. 7 % berichten eine andere Beeinträchtigung oder eine gleich schwere Mehrfachbeeinträchtigung.
  • Da Fragen zu Erkrankungen als sehr sensibel empfunden werden können, hatten Studierende auch die Möglichkeit, die Frage mit „Ich möchte die Form meiner Beeinträchtigung(en) nicht nennen“ zu beantworten. Etwas mehr als 8 % der Studierenden haben diese Antwortmöglichkeit genutzt.

Methode

Veröffentlicht: Mai 2023
Datenstand: 2021
Methodische Hinweise: Der Bericht zur 22. Sozialerhebung basiert auf Daten, die im Sommersemester 2021 erhoben wurden. Insgesamt nahmen knapp 188.000 Studierende von 250 Hochschulen an der Befragung teil.