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Mikrozensus: Schulabschlüsse

Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte nach seinen Lebensbedingungen befragt wird. Fragen zu den Schulabschlüssen von Menschen mit Behinderung werden im Rahmen des Mikrozensus gestellt.

Ausgewählte Ergebnisse 2017

  • Gegenüber 2013 ist der Anteil der Personen ohne allgemeinen Schulabschluss bei den behinderten Menschen von 6,5 % auf 6,0 % gesunken (bei den nicht-behinderten Menschen ist er von 3,0 % auf 3,2 % gestiegen)
  • bei den 25- bis 45-Jährigen haben sogar 14,3 % der behinderten Menschen keinen allgemeinen Schulabschluss (bei den nicht-behinderten Menschen waren es nur 3,2 %).
  • Abitur hatten 17,0 % der behinderten und 36,4 % der nicht-behinderten Menschen in der Altersgruppe der 25- bis 45-Jährigen.
  • 51 % der behinderten Menschen hatten einen Hauptschulabschluss, 25 % einen Realschulabschluss, und 17,8 % hatten Abitur oder Fachhochschulreife.

Methodik

Veröffentlicht: März 2020
Datenstand: 2017
Nächste Veröffentlichung: 2021
Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte jährlich nach seinen Lebensbedingungen befragt wird. Auf Grundlage der Antworten ist eine Schätzung der Gesamtzahl aller amtlich anerkannten behinderten Menschen möglich – also aller Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 20 bis 100.