Mikrozensus: Schulabschlüsse

Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte nach seinen Lebensbedingungen befragt wird. Fragen zu den Schulabschlüssen von Menschen mit Behinderung werden im Rahmen des Mikrozensus alle vier Jahre gestellt.

Ausgewählte Ergebnisse 2013

  • Gegenüber 2009 ist der Anteil der Personen ohne allgemeinen Schulabschluss bei den behinderten Menschen von 6,6 % auf 6,5 % gesunken (bei den nichtbehinderten Menschen ist er von 3,2 % auf 3 % gesunken)
  • bei den 25- bis 45-Jährigen haben sogar 18 % der behinderten Menschen keinen allgemeinen Schulabschluss (bei den nichtbehinderten Menschen waren es nur 3 %).
  • Abitur hatten 13 % der behinderten und 31 % der nichtbehinderten Menschen in der Altersgruppe der 25- bis 45-Jährigen.
  • 56 % der behinderten Menschen hatten einen Hauptschulabschluss, 22 % einen Realschulabschluss, und 15 % hatten Abitur oder Fachhochschulreife.

Methodik

Veröffentlicht: 2015 (Pressemitteilung)
Datenstand: 2013
Nächste Veröffentlichung: 2019
Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte jährlich nach seinen Lebensbedingungen befragt wird. Auf Grundlage der Antworten ist eine Schätzung der Gesamtzahl aller amtlich anerkannten behinderten Menschen möglich – also aller Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 20 bis 100. Fragen zur Behinderung werden jedoch nicht in jeder Erhebungswelle gestellt, sondern nur alle vier Jahre.