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Dokumentart(en): Graue Literatur Forschungsergebnis
Titel der Veröffentlichung: Wirksamkeitsmessung in der Eingliederungshilfe anhand des ICF

Bibliographische Angaben

Autor/in:

Leikauf, Julia

Herausgeber/in:

Evangelische Hochschule Nürnberg

Quelle:

Nürnberg: Eigenverlag, 2021, 118 Seiten

Jahr:

2021

Der Text ist von:
Leikauf, Julia

Den Text gibt es seit:
2021

Inhaltliche Angaben

Beschreibung:

Das steht in dem Text:

Aufgrund der aktuellen Neuerungen in der Eingliederungshilfe, die durch das Bundesteilhabegesetz entstanden sind, ist es für Leistungsträger und Leistungserbringer notwendig geworden, die Wirksamkeit von Leistungen sichtbar zu machen. Daher wird aktuell in verschiedenen Gremien nach einem Modell gesucht, welches die Wirksamkeit von Leistungen am Leistungsempfänger transparent macht.

Die Motivation für diese Arbeit entstand aus den persönlichen Erfahrungen in der Eingliederungshilfe. Der Aspekt der erbrachten Maßnahmen und der Überprüfung der Wirkung ist auch in der Praxis immer wieder ein Faktor, der berücksichtigt und diskutiert werden muss, um die Leistungen individuell an den Menschen mit Beeinträchtigung anpassen zu können. Durch die praktischen Erfahrungen in der Eingliederungshilfe konnte die Arbeit profitieren.

Ziel dieser Arbeit ist es, ein Konzept zu entwerfen, welches die Wirksamkeit von Leistungen in der Eingliederungshilfe unter Berücksichtigung des ICF sichtbar macht. Daraus ergibt sich folgende Forschungsfrage: Kann eine Wirkungsmessung anhand des ICF erfolgen?

Dazu wurde der Begriff der Wirkung und Wirksamkeit definiert und diskutiert. In der Arbeit wurden fünf Wirkungsbereiche definiert. Anhand dieser Aufteilung konnte der Fokus auf die subjektive Wirkung der Leistungsempfänger gesetzt werden. Daraus ergab sich, dass die Leistungsempfänger zu ihrer subjektiven Wahrnehmung der Leistungen befragt werden müssen.

Anhand des ICF wurde ein Fragebogen mit insgesamt neun verschiedenen Kategorien und 39 Indikatoren entwickelt, welcher auf verschiedene Lebensbereiche und -situationen eingeht, bei denen ein Mensch mit Beeinträchtigung Unterstützung benötigen könnte. Hierbei wird die Zufriedenheit mit den Maßnahmen und die daraus entstandenen Wirksamkeit der Maßnahme abgefragt. Durch eine geschlossene Fragestellung wurde eine einfach anwendbare Bewertungsskala entwickelt, mit welcher die Antworten der Leistungsempfänger beurteilt werden können.

Das Ergebnis dieser Arbeit ist ein Fragebogen, der die subjektive Wahrnehmung von Wirksamkeit bei den Leistungsempfängern abfragt. Dazu wurde auch ein Leitfaden erarbeitet, der den Interviewer bei der Befragung unterstützt. Des Weiteren wurden Rahmenbedingungen definiert, in welchen das Interview stattfinden soll. Durch einen Pretest wurde der Fragebogen erprobt und mögliche Fehlerquellen herausgearbeitet.

Es ist zu berücksichtigen, dass der Fragebogen nur ein Teil einer kompletten Wirkungs-analyse sein kann, da nur die subjektive Wahrnehmung abgefragt wird. Um eine allumfassende Wirkungsanalyse vornehmen zu können, müssen weitere Faktoren bei der Befragung berücksichtigt werden.

[Aus: Referat der Autorin]

Wo bekommen Sie den Text?

Kirchlicher DokumentenServer
https://kidoks.bsz-bw.de/home

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Kirchlicher DokumentenServer
https://kidoks.bsz-bw.de/home

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Measurement of effectiveness at handicaped aid on the basis of ICF

Recent changes in the handicaped aid demand a better measurement of efficiency of services by the funding agency und service provider. These changes are rooted in the implementation of the federal participation act. Different committees are currently working on schemes to visualize the efficiency of services for the beneficiary. The motivation for the present paper was a result of personal experience in the handicaped aid. Re-evaluating provided services has always been an important part in finding the right services for each individual. The personal hands-on experience was a valuable benefit for the methodological part of this master thesis. The objective of the paper is to design a concept for measuring efficiency of services in the handicaped aid in regard to the International Classification of Functioning, Disability and Health. This leads to the following central research question: Is a measurement of efficiency by means of the International Classification of Functioning, Disability and Health possible? The concepts of effect und effectiveness are defined and discussed. Five different spheres of action are identified. This distribution was key to focus on the subjective effect on the beneficiary. The beneficiary is therefor asked for his subjective experience in relation to the set services. Based on the International Classification of Functioning, Disability and Health a questionnaire was developed that includes nine categories split in to 39 indicators. These address different areas of life, in which people with disabilities may need support. Both the satisfaction with the service and the effectiveness of the same are queried. By using closed questions, a rating scale was developed that categorises the answers of the interviewee. The result of the paper is a questionnaire that asks for the subjective experience of effectiveness of beneficiaries. This questionnaire is complemented by a guideline that supports the interviewer during the interview. Furthermore, the framework of the interview is defined. The questionnaire was tested in a Pretest and possible sources of error were detected and examined. It is important to note that this questionnaire is only one part of a complete analysis of efficiency, because only the subjective experience is considered. To obtain an all-en-compassing analysis of efficiency, further influences need to be taken into account.

Schlagworte:

Referenznummer:

R/NV2044

Informationsstand: 10.03.2022