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Dokumentart(en): Buch/Monografie Forschungsergebnis Online-Publikation
Titel der Veröffentlichung: Jugendberufshilfen zwischen SGB III, SGB II und SGB VIII

Bibliographische Angaben

Obertitel:

Study der Hans-Böckler-Stiftung, Band 353

Autor/in:

Münder, Johannes; Hofmann, Albert

Herausgeber/in:

Hans Böckler Stiftung (HBS)

Quelle:

Düsseldorf: Eigenverlag, 2017, 50 Seiten: PDF, ISBN: 978-3-86593-261-7

Jahr:

2017

Der Text ist von:
Münder, Johannes; Hofmann, Albert

Den Text gibt es seit:
2017

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Inhaltliche Angaben

Abstract:

Das steht in dem Text:

Nach Beobachtung der Fachkräfte der beruflichen Förderung junger Menschen (Jugendberufshilfe) haben sich die Träger der Jugendhilfe seit der Neuausrichtung der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik mit der Einführung des Sozialgesetzbuches II - Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) im Jahre 2005 aus ihrer gesetzlichen Verantwortung für die "Jugendberufshilfe" zurückgezogen.

Die hier vorgelegte Expertise untersucht deswegen, ob und in welcher Weise rechtliche Regelungen im SGB III, SGB II und SGB VIII (Mit-)Ursache hierfür sind und welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt, die öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe stärker in ihre Verantwortung für die berufliche Förderung junger Menschen einzubinden.

Nach einer Darstellung der Ausgaben für die berufliche Förderung junger Menschen in den einzelnen Rechtskreisen (SGB III, SGB II und SGB VIII) werden anschließend systematisch die Leistungen der einzelnen Rechtskreise für die berufliche Förderung junger Menschen aufgezeigt und die Abgrenzungsprobleme beziehungsweise Schnittstellen zwischen diesen verschiedenen Rechtskreisen benannt.

Vor dem Hintergrund dieser Analyse wird untersucht, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, um generell zu einer Verbesserung der beruflichen Förderung junger Menschen durch die gesetzlich zuständigen Akteur:innen zu kommen. Hierbei wird speziell der Frage nachgegangen, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, die Träger der Jugendhilfe wieder stärker in ihre gesetzliche Verantwortung für die "Jugendberufshilfe" einzubinden.

Als zentrale Elemente hierfür ermittelt die Studie die korrespondierende Verpflichtung zur besseren Kooperation der beteiligten Akteur:innen, die Stärkung beziehungsweise Schaffung materiell-rechtlicher Regelungen zum Vorrang von Ausbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen für junge Menschen sowie eine Präzisierung der Schnittstellenregelungen, insbesondere der des § 10 Absatz 3 SGB VIII.

[Aus: Vorwort des Herausgebers]

Wo bekommen Sie den Text?

Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
Mitbestimmungs-, Forschungs- und Studienförderungswerk des DGB
https://www.boeckler.de/index.htm

Weitere Informationen zur Veröffentlichung

Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
Mitbestimmungs-, Forschungs- und Studienförderungswerk des DGB
https://www.boeckler.de/index.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.

Schlagworte:

ICF-bezogene Informationen im ICF-Lotsen:

Referenznummer:

R/NV8571

Informationsstand: 17.08.2021