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Kennzahlenvergleich der überörtlichen Sozialhilfeträger

Der Bericht der überörtlichen Träger der Sozialhilfe beschreibt die Verwendung der Eingliederungshilfe für Leistungen für Menschen mit Behinderung, unter anderem zur Teilhabe am Arbeitsleben und Beschäftigung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) und Tagesförderstätten.

Ausgewählte Ergebnisse zu Arbeit und Beschäftigung 2017

  • Ende 2017 waren bundesweit 311.164 Personen in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) beschäftigt oder besuchten eine Tagesförderstätte, das ist 1 % mehr als im Jahr zuvor.
  • Von 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern zwischen 18 und 65 Jahren waren am Jahresende 2017 bundesweit insgesamt 6 im Arbeitsbereich einer WfbM oder in einer Tagesförderstätte beschäftigt.
  • Seit 2008 hat sich die Zahl der Menschen, die im Arbeitsbereich einer WfbM beschäftigt sind, im Durchschnitt jährlich um 1,9 % auf insgesamt 275.110 im Jahr 2017 erhöht.
  • Die Brutto-Ausgaben pro leistungsberechtigter Person im Arbeitsbereich der Werkstätten sind 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 788 Euro auf durchschnittlich 16.592 Euro angestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 5 %.
  • Die Gruppe der 50- bis unter 60-Jährigen stellt seit 2015 die größte Altersklasse dar. Insgesamt sind 33,2 % der Werkstatt-Beschäftigten 50 Jahre und älter.
  • 73,1 % der Menschen in WfbM haben eine geistige, 19,7 % eine seelische und 6,5 % eine körperliche Behinderung.
  • Die Gesamtausgaben für Werkstatt-Leistungen betrugen 2017 insgesamt 4,6 Mrd. Euro (ein Plus von ca. 251 Mio. Euro oder 5,8 % gegenüber dem Vorjahr).

Methodik

Veröffentlicht: März 2019
Datenstand: 2017
Nächste Veröffentlichung: 2020
Methodische Hinweise: Der Kennzahlenvergleich beschreibt die aktuellen bundesweiten Entwicklungen bei den Leistungen für Menschen mit Behinderungen.