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Kennzahlenvergleich der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe

Der Bericht der überörtlichen Träger der Sozialhilfe beschreibt die Verwendung der Eingliederungshilfe für Leistungen für Menschen mit Behinderungen, unter anderem zur Teilhabe am Arbeitsleben und Beschäftigung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM).

Ausgewählte Ergebnisse zur Teilhabe am Arbeitsleben

  • Ende 2024 waren im Arbeitsbereich der Werkstätten insgesamt 267.414 (Vorjahr: 269.815) Menschen beschäftigt, für die der Eingliederungshilfeträger zuständiger Leistungsträger ist.
  • Die Zahl der Werkstattbeschäftigten sinkt bundesweit seit 2020. Sie ging im Jahr 2024 um 2.371 (Vorjahr: 3.007) leistungsberechtigte Personen oder 0,9 % zurück.
  • Die Gesamtausgaben für Werkstatt-Leistungen betrugen 2024 rund 5,97 Milliarden Euro. Das sind rund 370 Millionen Euro bzw. 6,6 % mehr im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittlichen Fallkosten lagen bei 22.208 Euro und damit um 1.610 Euro bzw. 7,8 % höher als im Jahr zuvor.
  • 71,6 % der Menschen in Werkstätten hatten eine geistige Behinderung, 20,7 % eine seelische und 7,7 % eine körperliche Behinderung.
  • Für die Angebotsform der „Anderen Leistungsanbieter“ wurden Ende 2024 83 Anbieter und 983 Leistungsbeziehende gezählt (2023: 76 Anbieter und 836 Leistungsbeziehende).
  • Zum Stichtag 31.12.2024 erhielten 3.923 Personen ein Budget für Arbeit – 446 Personen oder 12,8 % mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen in einigen Bundesländern länderspezifische Leistungen, die mit dem Budget für Arbeit vergleichbar sind (3.776 Personen).
  • Die Leistung des Budgets für Ausbildung (§ 61a SGB IX) kann seit 2022 von Menschen im Arbeitsbereich einer Werkstatt in Anspruch genommen werden. Zum Stichtag 31.12.2024 wurden 142 Personen mit einem Budget für Ausbildung gemeldet. 

Methodik

Veröffentlicht: April 2026
Datenstand: 2024
Nächste Veröffentlichung: 2027
Methodische Hinweise: Der Kennzahlenbericht untersucht wesentliche Aspekte des Eingliederungshilfegeschehens: die Leistungen zur Sozialen Teilhabe und die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ziel des Kennzahlenvergleichs ist es, Informationen über bundesweite Trends und Entwicklungen zu liefern und Entscheidungsträgern steuerungsrelevante Struktur-, Fall- und Finanzdaten zur Verfügung zu stellen.

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