Inhalt

Kennzahlenvergleich der überörtlichen Sozialhilfeträger

Der Bericht der überörtlichen Träger der Sozialhilfe beschreibt die Verwendung der Eingliederungshilfe für Leistungen für Menschen mit Behinderung, unter anderem zur Teilhabe am Arbeitsleben und Beschäftigung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) und Tagesförderstätten.

Ausgewählte Ergebnisse zu Arbeit und Beschäftigung 2018

  • Ende 2018 waren bundesweit 313.108 Personen in einer Werkstatt für behinderte Menschen beschäftigt oder besuchten eine Tagesförderstätte. Das sind 2.192 Personen bzw. 0,7 Prozent mehr als 2017.
  • Im Arbeitsbereich der Werkstätten waren Ende 2018 insgesamt 276.452 Menschen beschäftigt, für die der Sozialhilfeträger Kostenträger ist. In den Tagesförderstätten waren Ende 2018 insgesamt 36.656 Menschen beschäftigt.
  • Die Gesamtausgaben für Werkstatt-Leistungen betrugen 2018 insgesamt 4,7 Milliarden Euro (ein Plus von ca. 164 Millionen Euro oder 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Die Fallkosten lagen bei 17.091 Euro (ein Plus von 495 Euro bzw. 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
  • Es wurden 355 Personen gemeldet, die zum Stichtag 31.12. erstmals ein Budget für Arbeit (§ 61 SGB IX) erhalten haben.
  • Im Betrachtungszeitraum 2018 haben die „Anderen Anbieter“ mangels entsprechender Angebote noch keine nennenswerte Bedeutung gehabt.

Methodik

Veröffentlicht: April 2020
Datenstand: 2018
Nächste Veröffentlichung: 2021
Methodische Hinweise: Der Kennzahlenvergleich zur Eingliederungshilfe liefert Informationen über bundesweite Trends und Entwicklungen in den großen Bereichen Wohnen und Arbeit / Beschäftigung.
In 2018 sind durch das Bundesteilhabegesetz Veränderungen bei den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in Kraft getreten. Mit dem Budget für Arbeit nach § 61 SGB IX und den anderen Leistungsanbietern nach § 60 SGB IX hat der Gesetzgeber zwei neue Instrumente geschaffen, die Alternativen zur Werkstattbeschäftigung fördern sollen. Bundesweit ist diese neue Leistung noch im Aufbau; erste Daten dazu werden in diesem Kennzahlenvergleich vorgestellt. 

Mehr Informationen in REHADAT