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Westfalen-Lippe: LWL-Jahresbericht 2018

Der Jahresbericht des Landschaftsverband Westfalen-Lippe enthält Daten, Fakten und Beispiele zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben.

Ausgewählte Ergebnisse:

In der Region

  • leben rund 862.000 anerkannt schwerbehinderte Menschen (davon mehr als die Hälfte mindestens 65 Jahre alt),
  • stehen rund 96.000 schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt,
  • waren am Jahresende 2018 rund 21.400 schwerbehinderte Menschen arbeitslos.

Das LWL-Inklusionsamt Arbeit hat im Jahr 2018 insgesamt rund

  • 75,1 Mio. Euro Ausgleichsabgabe und Drittmittel eingenommen,
  • 51,9 Mio. Euro ausgegeben – davon wurden insgesamt rund 21,9 Mio. Euro Ausgleichsabgabe für die individuelle berufliche Integration schwerbehinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verwendet,
  • 14,8 Mio. Euro an Integrationsfachdienste ausgezahlt,
  • 12,8 Mio. für die individuelle berufliche Integration schwerbehinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Inklusionsbetrieben verausgabt,
  • 0,2 Mio. Euro Ausgleichsabgabe zur institutionellen Förderung (insbesondere von Werkstätten für behinderte Menschen) verwendet,
  • 1,1 Mio. Euro für Forschungs- und Modellvorhaben eingesetzt,
  • 1,1 Mio. Euro für Schulungs- und Bildungsmaßnahmen, für den Präventionsfachdienst Sucht und Psyche und für psychosoziale Betreuung verwendet,
  • 12,1 Mio. Euro mehr vereinnahmt als verausgabt, was den Bestand an liquiden Mitteln erhöht.

Methodik

Veröffentlicht: Herbst 2019
Datenstand: 2018
Nächste Veröffentlichung: 2020
Das Inklusionsamt Arbeit des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe gibt einmal jährlich einen Jahresbericht heraus, der über die Umsetzung der Aufgaben und Fördermaßnahmen nach dem Schwerbehindertenrecht informiert.