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Westfalen-Lippe: LWL-Jahresbericht 2019

Der Jahresbericht des Landschaftsverband Westfalen-Lippe enthält Daten, Fakten und Beispiele zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben.

Ausgewählte Ergebnisse:

In Westfalen-Lippe

  • leben rund 863.000 anerkannt schwerbehinderte Menschen (davon mehr als die Hälfte mindestens 65 Jahre alt),
  • stehen rund 98.300 schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt,
  • waren am Jahresende 2019 rund 22.400 schwerbehinderte Menschen arbeitslos.

Das LWL-Inklusionsamt Arbeit hat im Jahr 2019 insgesamt rund

  • 79,5 Mio. Euro Ausgleichsabgabe und Drittmittel eingenommen,
  • 52,4 Mio. Euro ausgegeben – davon wurden insgesamt rund 21,7 Mio. Euro Ausgleichsabgabe für die individuelle berufliche Integration schwerbehinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verwendet,
  • 15,0 Mio. Euro an Integrationsfachdienste ausgezahlt,
  • 13,4 Mio. für die individuelle berufliche Integration schwerbehinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Inklusionsbetrieben verausgabt,
  • 0,2 Mio. Euro Ausgleichsabgabe zur institutionellen Förderung (insbesondere von Werkstätten für behinderte Menschen) verwendet,
  • 1,2 Mio. Euro für Forschungs- und Modellvorhaben eingesetzt,
  • 0.9 Mio. Euro für Schulungs- und Bildungsmaßnahmen, für den Präventionsfachdienst Sucht und Psyche und für psychosoziale Betreuung verwendet,
  • 15,3 Mio. Euro höhere Erträge als Aufwendungen verbucht.

Methodik

Veröffentlicht: Herbst 2020
Datenstand: 2019
Nächste Veröffentlichung: 2021
Das Inklusionsamt Arbeit des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe gibt einmal jährlich einen Jahresbericht heraus, der über die Umsetzung der Aufgaben und Fördermaßnahmen nach dem Schwerbehindertenrecht informiert.