Westfalen-Lippe: LWL-Jahresbericht 2024
Der Jahresbericht des Landschaftsverband Westfalen-Lippe enthält Daten, Fakten und Beispiele zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben.
Ausgewählte Ergebnisse:
- Ende 2023 lebten in Westfalen-Lippe 904.720 anerkannt schwerbehinderte Menschen – davon mehr als die Hälfte (59 %) mindestens 65 Jahre alt.
- Ende 2022 arbeiteten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in beschäftigungspflichtigen Betrieben 98.100 schwerbehinderte Menschen.
- 26.122 schwerbehinderte Menschen waren Ende 2024 arbeitslos.
Im Bereich des Schwerbehindertenrechts hat das LWL-Inklusionsamt Arbeit im Jahr 2024 insgesamt
- 113,4 Millionen Euro eingenommen
- 70,3 Millionen Euro ausgeben, z. B.
♦ 6,7 Millionen Euro für Leistungen an schwerbehinderte Menschen (Weiterbildungsmaßnahmen, Arbeitsassistenz),
♦ 24,2 Millionen Euro für Leistungen an Arbeitgebende (Zuschüsse für Betreuung und Beschäftigungssicherung, behinderungsgerechte Einrichtung von Arbeitsplätzen, Förderung von neuen Arbeits- und Ausbildungsplätzen)
♦ 4,3 Millionen Euro für Begleitende Hilfen durch die Fachstellen (örtliche Träger des Schwerbehindertenrechts) und
♦ 22,7 Millionen Euro für sonstige Leistungen (davon 17,5 Millionen Euro für Integrationsfachdienste)
Aus Mitteln der Eingliederungshilfe hat das LWL-Inklusionsamt Arbeit im Jahr 2024 insgesamt
- 808,1 Millionen Euro für Teilhabe am Arbeitsleben in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) aufgewendet.
- 12,3 Millionen Euro für das LWL-Budget für Arbeit eingesetzt.
Datenquelle
Methodik
Veröffentlicht: 2025
Datenstand: 2022-2024
Nächste Veröffentlichung: 2026
Das Inklusionsamt Arbeit des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe gibt einmal jährlich einen Jahresbericht heraus, der über die Umsetzung der Aufgaben und Fördermaßnahmen nach dem Schwerbehindertenrecht informiert.