Integrationsfachdienste

Integrationsfachdienste (IFD) beraten und unterstützen schwerbehinderte Menschen und Betriebe bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben. Sie handeln im Auftrag der Integrationsämter oder Rehabilitationsträger.

Ausgewählte Ergebnisse

  • 2018 gab es in Deutschland 198 Integrationsfachdienste (IFD) mit 1.344 Stellen.
  • 68.100 Menschen wurden insgesamt vom IFD unterstützt.
  • Gut 70 % der unterstützten Personen standen in einem Beschäftigungsverhältnis. 1.400 Personen kamen aus der WfbM, 12.880 waren Schülerinnen und Schüler.
  • Menschen mit einer seelischen oder neurologischen Beeinträchtigung bilden mit über 38 % die größte Gruppe. An zweiter Stelle folgen Menschen mit einer geistigen oder Lernbeeinträchtigung (22 %).
  • Die Gesamtkosten für die IFD lagen 2018 mit 110,7 Mio. Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres.
  • Die durchschnittlichen Fallkosten betrugen 2018 über alle Fälle und Leistungsträger hinweg 1.626 Euro.
  • Mit 94,8 Mio. Euro übernahmen die Integrationsämter 2018 den größten Anteil an der Finanzierung der IFD.
  • Von den Gesamtkosten entfielen auf die Sicherung von Arbeitsverhältnissen 70,5 Mio. Euro.
  • Die Quote der erfolgreich gesicherten Arbeitsverhältnisse liegt seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau von über 80 % (im Verhältnis zur Gesamtzahl der abgeschlossenen Fälle). Im Jahr 2018 waren es 87 %.
  • In 2018 konnte der IFD rund 2.760 schwerbehinderte Menschen erfolgreich in ein Beschäftigungsverhältnis vermitteln.

Methodik

Veröffentlicht: November 2019
Datenstand: 2018
Nächste Veröffentlichung: 2020
Methodische Hinweise: Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) veröffentlicht einmal jährlich einen Bericht über die Verwendung der Ausgleichsabgabe, unter anderem über die Förderung der Integrationsfachdienste.