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BIH-Bericht: Inklusionsbetriebe

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) berichtet jährlich über die Inklusionsbetriebe in Deutschland.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Die Zahl der Inklusionsbetriebe wächst seit Jahren. 2019 sind 965 Inklusionsbetriebe von den Integrationsämtern anerkannt und gefördert worden. 
  • In allen Inklusionsbetrieben zusammen arbeiteten rund 13.550 schwerbehinderte Menschen, davon waren mehr als 12.500 durch ihre Behinderung beruflich besonders beeinträchtigt. 
  • Der Anteil der seelisch behinderten Beschäftigten in den Inklusionsbetrieben lag 2019 bei 28 % und der mit geistiger Behinderung bei 24 %. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der seelisch und geistig behinderten Beschäftigten gegenüber den Beschäftigten mit Körper- und Mehrfachbehinderungen leicht gesunken.
  • Die Integrationsämter förderten 2019 die Inklusionsbetriebe bundesweit mit rund 102 Millionen Euro aus Mitteln der Ausgleichsabgabe, 8 Millionen Euro mehr als 2018. 
  • Fast 90 Millionen Euro oder 87 % der Gesamtförderung wurden als Nachteilsausgleich für die spezifischen Belastungen erbracht, die aus der Beschäftigung vieler beruflich besonders beeinträchtigter Menschen resultierten. Sie dienten als Produktivitätsausgleich bei einer Leistungsminderung und zur Abdeckung eines besonderen personellen Aufwands für die Unterstützung der beeinträchtigten Beschäftigten. 
  • Fast 11 Millionen Euro – das sind rund 12 % der gesamten Förderung an Inklusionsbetriebe – flossen in die investive Förderung für Aufbau, Erweiterung, Modernisierung und Ausstattung von Arbeitsplätzen. 
  • In die betriebswirtschaftliche Beratung der Unternehmen investierten die Integrationsämter knapp 1,8 Millionen Euro. 
  • Als „Bonus für Gesundheit und Weiterbildung“ – eine mit dem Bundesteilhabegesetz neu eingeführte Leistung – zahlten die Integrationsämter 180.000 Euro.

Methodik

Veröffentlicht: Dezember 2020
Datenstand: 2019
Nächste Veröffentlichung: 20201
Methodische Hinweise: Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) veröffentlicht einmal jährlich einen Bericht über die Verwendung der Ausgleichsabgabe, unter anderem über die Förderung der Inklusionsbetriebe.