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Jahresbericht der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber

Wie haben sich Betriebe und Aktivitäten der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) im Jahr 2022 entwickelt? Der zweite Jahresbericht der BIH fasst die wichtigsten Daten und Fakten zusammen und gibt einen Überblick über die erfreuliche Entwicklung.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Arbeitsaufnahme – in allen Bundesländern sind die Strukturen für einen flächendeckenden Betrieb der EAA von den Integrations-/Inklusionsämtern geschaffen worden.
  • Beauftragte Träger – die Zahl der Träger pro Bundesland variiert zwischen 1 und 20. Insgesamt sind 108 Träger beauftragt worden. 
  • Art der Träger – Es sind zu 75 % Träger von Integrationsfachdiensten beauftragt worden (82 Träger). Dazu kommen 12 Kammern, 10 Bildungsträger und vier weitere Dienstleister. Acht Integrations-/Inklusionsämter haben ausschließlich Integrationsfachdienste beauftragt.
  • EAA-Fachberatung – Es sind bundesweit 141 Stellen in Vollzeit für die Tätigkeit in einer Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber eingerichtet worden.
  • Betriebskontakte – Die EAA haben in 2022 über 10.000 Betriebe kontaktiert. 65 Prozent der Kontakte betrafen beschäftigungspflichtige Betriebe. Es sind rund mehr als 4.300 Betriebsbesuche durchgeführt worden.
  • Inhalt der Betriebskontakte – Im Vordergrund der Kontakte zwischen den Betrieben und den EAA standen die Themen Einstellung, Sicherung der Beschäftigung und Auswirkungen der Behinderung auf das Arbeitsleben. 
  • Finanzierung der EAA – Für die EAA sind im Berichtszeitraum 7,56 Mio. Euro verausgabt worden. Darin enthalten sind über 7,3 Mio. Euro für die Personal- und Sachkosten.

Methodik

Veröffentlicht: Sommer 2023
Datenstand: 2022
Nächste Veröffentlichung: 2024
Methodische Hinweise: Der 2. Bericht zu den Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber beinhaltet Daten aus allen 16 Bundesländern. Die EAA in den Bundesländern haben zu unterschiedlichen Terminen in 2022 die Arbeit aufgenommen. Der Bericht bildet somit nicht kein vollständiges und flächendeckendes Kalenderjahr 2022 ab.