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Mikrozensus: Erwerbsquote

Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte jährlich nach seinen Lebensbedingungen befragt wird. Fragen zu der Erwerbsquote von Menschen mit Behinderung werden im Rahmen des Mikrozensus gestellt.

Ausgewählte Ergebnisse

  • 2017 waren von insgesamt 10,2 Mio. behinderten Menschen 3,1 Mio. Erwerbspersonen. Die überwiegende Mehrheit (7,1 Mio.) gehörte zur Gruppe der Nichterwerbspersonen.
  • Die Erwerbsquote lag bei den behinderten Menschen bei 29,9 %, bei den nicht-behinderten bei 65 %.
  • Bei den 15- bis 65-Jährigen lag die Erwerbsquote bei den behinderten Menschen bei 57 %, bei den nicht-behinderten bei 81 %.

Methodik

Veröffentlicht: März 2020
Datenstand: 2017
Nächste Veröffentlichung: 2021
Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte (2017: 758.00 Personen / 379.00 Haushalte) jährlich nach seinen Lebensbedingungen befragt wird. Auf Grundlage der Antworten ist eine Schätzung der Gesamtzahl aller amtlich anerkannten behinderten Menschen möglich – also aller Personen mit einem Grad der Behinderung von 20 bis 100.

Fragen zur Behinderung / Beeinträchtigung werden ab 2017 jedes Jahr gestellt. Die Fragen werden nicht mehr in Einrichtungen / Gemeinschaftsunterkünften gestellt, sondern nur noch in Privathaushalten. Die Fragen zur Behinderung werden mit freiwilliger Auskunftserteilung gestellt. Die Antwortquote beträgt 82 %.