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Umfrage zur Unterstützten Beschäftigung

Die Unterstütze Beschäftigung bietet Menschen mit Behinderungen Unterstützung und Begleitung bei der betrieblichen Qualifizierung. Ein erfolgreicher Abschluss der Maßnahme führt in vielen Fällen zu einem Arbeitsvertrag auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Der Personenkreis der Menschen mit Lern- bzw. „geistiger" Behinderung stellte auch 2022 mit rund 58 % den größten Anteil unter den Teilnehmenden (TN) der Maßnahme.
  • Der Anteil von Menschen mit psychischen Erkrankungen hat seit Beginn der UB-Maßnahme im Jahr 2009 fast stetig zugenommen und betrug 2022 26 % aller Teilnehmenden.
  • Der Anteil der TN ohne Schwerbehindertenausweis bzw. Gleichstellung zu Beginn der InbeQ lag 2022 bei 42%.
  • 58 % der TN war 18 bis 24 Jahre alt, 31 % 25 bis 40 Jahre.
  • Die zuletzt besuchte Schule war bei 56 % eine Sonderschule, bei 21 % die Hauptschule und bei 11 % die Realschule.
  • 10 % der TN hatte eine Berufsvollausbildung, 16 % eine FachpraktikerInnenausbildung, 70 % hatten keine dieser Ausbildungen.
  • Unmittelbar vor Eintritt in die Maßnahme waren 41 % der Teilnehmenden arbeitslos, 23 % gingen zur Schule und 16 % waren in einer Berufsvorbereitenden Maßnahme.
  • 44 % der TN konnten 2022 in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden, davon über 3 % in eine (betriebliche) Ausbildung. Etwa 15 % wechselten in eine Werkstatt für behinderte Menschen, ca. 26 % waren nach der Maßnahme arbeitslos.

Methodik

Veröffentlicht: Februar 2024
Datenstand: 2022
Nächste Veröffentlichung: 2025
Methodische Hinweise: Der Fragebogen zur mittlerweile 11. bundesweiten Umfrage für das Jahr 2022 wurde im März 2023 an die Leistungserbringer zugesandt. Angeschrieben wurden alle der Bundesagentur für Arbeit (BA) bekannten Anbieter der Maßnahme „Individuelle betriebliche Qualifizierung nach § 55 Absatz 2 SGB IX“. Erfasst wurden insgesamt 910 UB-Teilnehmende.