Mikrozensus

Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte nach seinen Lebensbedingungen befragt wird – Fragen zur Behinderung werden alle vier Jahre gestellt. Der Mikrozensus wird vom Statistischen Bundesamt durchgeführt.

Ausgewählte Ergebnisse 2013

  • 2013 lebten in Deutschland 10,2 Mio. Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung.
  • Davon war der größte Teil (7,5 Mio.) schwerbehindert – 2,7 Mio. Menschen lebten mit einer leichteren Behinderung.
  • Gegenüber 2009 ist die Zahl der Menschen mit Behinderung um 7 % beziehungsweise um 673.000 Personen gestiegen.
  • Insgesamt 18 % der behinderten Menschen im Alter von 25 bis 44 Jahren hatten keinen allgemeinen Schulabschluss.
  • 67 % der behinderten Menschen im Alter von 25 bis 44 Jahren waren erwerbstätig oder suchten nach einer Tätigkeit; bei den gleichaltrigen Nichtbehinderten waren es 88 %.
  • Behinderte Menschen zwischen 25 und 44 Jahren waren häufiger erwerbslos. Die Erwerbslosenquote betrug 7 %, die entsprechende Quote bei den Nichtbehinderten lag bei 5 %.

Methodik

Veröffentlicht: 2015 (Pressemitteilung)
Datenstand: 2013
Nächste Veröffentlichung: 2019
Methodische Hinweise: Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der ein Prozent der Privathaushalte jährlich nach seinen Lebensbedingungen befragt wird. Auf Grundlage der Antworten ist eine Schätzung der Gesamtzahl aller amtlich anerkannten behinderten Menschen möglich – also aller Personen mit einem Grad der Behinderung von 20 bis 100. Fragen zur Behinderung werden jedoch nicht in jeder Erhebungswelle gestellt, sondern nur alle vier Jahre.