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Rheuma

Ausgewählte Ergebnisse

  • 2018 wurden 6.672 Fälle erfasst, davon 3.343 Personen (50,1 %) im erwerbsfähigen Alter (14 bis unter 65 Jahre).
  • Von den Erwerbstätigen waren 23,7 % in den letzten 12 Monaten arbeitsunfähig.

Methodik

Veröffentlicht: April 2020
Datenstand: 2018
Methodische Hinweise: Die Zahlen entstammen der Kerndokumentation Rheuma der Rheumazentren. Es handelt sich um freiwillige Routinedokumentationen von rund 20 Einrichtungen, die Erwachsene mit entzündlich-rheumatischen Krankheiten betreuen. Die Dokumentation liefert jährliche Daten über Diagnosen, Behandlung und klinischen Zustand rheumatologisch betreuter Patientinnen und Patienten.

Datenquelle

Ausgewählte Ergebnisse

  • Nahezu 25 % der Bevölkerung leiden an einer Erkrankung des rheumatischen Formenkreises. Rheumatische Erkrankungen stehen damit bei den chronischen Erkrankungen an erster Stelle.
  • Knapp 7 Mio. Deutsche haben schwere chronische Rückenschmerzen, rund 6 Mio. leiden an einer Kniegelenksarthrose, 4 Mio. an einer Polyarthrose in den Händen.
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen betreffen 1,5 Mio. Deutsche – das sind 2 % der erwachsenen Bevölkerung. Hinzu kommen etwa 15.000 rheumakranke Kinder.
  • Beispiel rheumatoide Arthritis (RA): Fast 50 % der unter 65-jährigen Betroffenen sind erwerbstätig, davon ein Drittel mit durchschnittlich 33 Arbeitsunfähigkeitstagen pro Jahr.
  • Die Gesamtkosten durch rheumatische Erkrankungen werden auf etwa 40 Mrd. Euro pro Jahr geschätzt.

Methodik

Veröffentlicht: 2016
Methodische Hinweise: Die Aussagen sind der Veröffentlichung „Mit Rheuma gut arbeiten. Betriebliche Förderung – ein Überblick für Personalverantwortliche“ entnommen.

Datenquelle

Ausgewählte Ergebnisse

  • Rheumapatientinnen und -patienten bleiben heute trotz ihrer Erkrankung häufiger beruflich aktiv als noch vor 10 bis 15 Jahren.
  • Sowohl die Arbeitsunfähigkeitsdauer als auch die Zahl der Erwerbsminderungsrenten ging bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen seit 1997 stetig zurück.
  • Dieser Trend ist bei Rheumakranken deutlich stärker ausgeprägt als bei der Gesamtheit aller Krankheiten, was auf einen Zusammenhang mit verbesserten medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapiestrategien hinweist.

Methodik

Veröffentlicht: 2013
Methodische Hinweise: Die Ergebnisse sind folgender Publikation entnommen: Mau W, Thiele K, Lamprecht J (2013): Trends der Erwerbstätigkeit von Rheumakranken. Ergebnisse aus Sozialversicherungsdaten und Kerndokumentation der Rheumazentren in Deutschland.

Datenquelle