Rheuma
Ausgewählte Ergebnisse
- 84 Prozent der Befragten fühlen sich insgesamt gut im Job integriert.
- 71 Prozent können ihre berufliche Tätigkeit aufgrund der Arbeitsgestaltung im Großen und Ganzen uneingeschränkt ausüben.
- 68 Prozent geben an, dass im Betrieb ein unterstützendes Klima herrscht.
- 36 Prozent fühlen sich allerdings unzureichend zum Thema Beruf im Zusammenhang mit ihrer Einschränkung informiert.
Methodik
Veröffentlicht: Oktober 2020
Datenstand: 2020
Methodische Hinweise: REHADAT führte die Online-Befragung „Mit Rheuma im Job“ mit Unterstützung der Deutschen Rheuma-Liga im Zeitraum von Mitte Juni bis Ende August 2020 durch. Befragt wurden Menschen mit den Krankheitsformen Rheumatoider Arthritis (RA), Lupus Erythematodes (LE) und Morbus Bechterew (MB) zu ihrer Arbeitssituation. Insgesamt beteiligten sich 419 Personen an der Befragung.
Datenquelle
Ausgewählte Ergebnisse
- 2022 wurden 5.792 Fälle erfasst, davon 3.090 Personen im erwerbsfähigen Alter (14 bis unter 65 Jahre).
- Von den Erwerbstätigen waren 18,7 % in den letzten 12 Monaten arbeitsunfähig.
Methodik
Veröffentlicht: Mai 2024
Datenstand: 2022
Methodische Hinweise: Die Zahlen entstammen der Kerndokumentation Rheuma der Rheumazentren. Es handelt sich um freiwillige Routinedokumentationen von rund 20 Einrichtungen, die Erwachsene mit entzündlich-rheumatischen Krankheiten betreuen. Die Dokumentation liefert jährliche Daten über Diagnosen, Behandlung und klinischen Zustand rheumatologisch betreuter Patientinnen und Patienten.
Ausgewählte Ergebnisse
- Im beobachteten Zeitraum zwischen 2010 bis 2022 ist die Quote der Erwerbstätigkeit über alle untersuchten Diagnosen deutlich gestiegen: Für Menschen mit rheumatoider Arthritis (RA) von 54 auf 68 Prozent, axiale Spondyloarthritis (axSpA) von 65 auf 73 Prozent, Psoriasisarthritis (PsA) von 58 auf 72 Prozent, Systemischer Lupus Erythematodes (SLE) von 48 auf 60 Prozent, Systemische Sklerose (SSc) von 47 auf 66 Prozent und für Menschen mit ANCA-assoziierten Vaskulitiden (AAV) von 43 auf 61 Prozent.
- Die jährliche krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit verringerte sich – je nach Krankheitsbild – um ein bis elf Tage.
- Auch die Bezüge von Erwerbsminderungsrenten sanken, außer bei SSc-Patient:innen.
- Deutliche Unterschiede zeigten sich zwischen den Geschlechtern: Männer mit PsA oder axSpA sind häufiger erwerbstätig als die davon betroffenen Frauen. Dagegen sind Frauen mit SLE häufiger erwerbstätig im Vergleich zu Männern mit demselben Krankheitsbild.
Methodik
Veröffentlicht: 2025
Methodische Hinweise: Die Ergebnisse sind folgender Publikation entnommen: Veltri, C.; Albrecht, K.; Kiltz, U.; Meyer-Olson; D., Späthling, S.; Strangfeld, A.; Thiele, K.; Callhoff, J.: Trends in work participation among patients with inflammatory rheumatic musculoskeletal diseases (iRMDs): Data from the German National Database (2010–2022) RMD Open 2025;11:e004980. doi: 10.1136/rmdopen-2024-004980
Ausgewählte Ergebnisse
- Nahezu 25 % der Bevölkerung leiden an einer Erkrankung des rheumatischen Formenkreises. Rheumatische Erkrankungen stehen damit bei den chronischen Erkrankungen an erster Stelle.
- Knapp 7 Mio. Deutsche haben schwere chronische Rückenschmerzen, rund 6 Mio. leiden an einer Kniegelenksarthrose, 4 Mio. an einer Polyarthrose in den Händen.
- Entzündlich-rheumatische Erkrankungen betreffen 1,5 Mio. Deutsche – das sind 2 % der erwachsenen Bevölkerung. Hinzu kommen etwa 15.000 rheumakranke Kinder.
- Beispiel rheumatoide Arthritis (RA): Fast 50 % der unter 65-jährigen Betroffenen sind erwerbstätig, davon ein Drittel mit durchschnittlich 33 Arbeitsunfähigkeitstagen pro Jahr.
- Die Gesamtkosten durch rheumatische Erkrankungen werden auf etwa 40 Mrd. Euro pro Jahr geschätzt.
Methodik
Veröffentlicht: 2016
Methodische Hinweise: Die Aussagen sind der Veröffentlichung „Mit Rheuma gut arbeiten. Betriebliche Förderung – ein Überblick für Personalverantwortliche“ entnommen.