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Long COVID ⁠/​ COVID-19

Die DGUV veröffentlicht regelmäßig Zahlen zu Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen in Zusammenhang mit COVID-19. Außerdem hat REHADAT Erwerbstätige mit Long COVID zu den Auswirkungen auf das Arbeitsleben befragt.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Berufskrankheiten:
    Verdachtsanzeigen: 541.848
    Entschiedene Fälle: 513.119
    Anerkennungen: 355.437
    Todesfälle: 133
  • Arbeitsunfälle:
    Meldungen: 79.385
    Versicherungsfälle: 26.885
    Todesfälle: 200

Methodik
Veröffentlicht: 17.01.2024
Datenstand: 31.12.2023
Methodische Hinweise: Die Statistik gibt einen Überblick darüber, wie viele Verdachtsanzeigen auf eine Berufskrankheit COVID-19 und wie viele Arbeitsunfallmeldungen die Unfallversicherungsträger erhalten haben und wie viele bislang anerkannt wurden.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Auch im dritten Corona-Jahr 2022 spiegeln sich die Auswirkungen der Pandemie in den Zahlen der Unfälle und Berufskrankheiten wider. Die Zahl der Verdachtsanzeigen und Anerkennungen von Berufskrankheiten erreichte 2022 ein Rekordhoch. Grund ist der starke Anstieg bei den Infektionskrankheiten, zu denen auch COVID-19 zählt.
  • Insgesamt gingen 370.141 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit ein (Zunahme von 62,5 % im Vergleich zum Vorjahr).
  • In 199.542 Fällen wurde die Berufskrankheit anerkannt (Steigerung von mehr als 60 Prozent gegenüber 2021). Damit wurden fünfmal so viele Fälle wie im Jahr 2020 als Berufskrankheit anerkannt.
  • Hauptursächlich für den Anstieg bei Anzeigen und Anerkennungen von Berufskrankheiten ist die Coronapandemie. Rund 180.000 Anerkennungen entfielen auf COVID-19. 
  • In 4.893 Fällen wurde eine Rente infolge einer Berufskrankheit gewährt. In 76 dieser Fälle ging der Rente eine COVID-19-Erkrankung voraus.
  • Darüber hinaus wurden 2.148 Todesfälle infolge einer Berufskrankheit gemeldet. 37 Todesfälle gehen dabei auf eine als Berufskrankheit anerkannte COVID-19-Erkrankung zurück. Im Jahr 2021 waren es noch 72.

Methodik
Veröffentlicht: 29.06.2023
Methodische Hinweise: Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) veröffentlicht jährlich die Geschäfts- und Rechnungsergebnisse der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

Ausgewählte Ergebnisse

  • 55 Prozent der Befragten waren zum Erhebungszeitpunkt aufgrund von Long COVID arbeitsunfähig.
  • 94 Prozent derjenigen, die zum Erhebungszeitpunkt arbeiteten, fühlten sich aufgrund von Long COVID-Symptomen bei ihrer Arbeit beeinträchtigt.
  • Nahmen die Befragten personelle Unterstützung oder organisatorische Arbeitsanpassungen (beispielsweise flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice) in Anspruch, empfanden sie diese überwiegend als hilfreich.
  • Knapp 50 Prozent derjenigen, die zum Erhebungszeitpunkt arbeiteten, waren mit ihrer beruflichen Situation weniger oder überhaupt nicht zufrieden.
  • Lediglich 13 Prozent fühlten sich ausreichend zum Thema Beruf im Zusammenhang mit Long COVID informiert. Diese waren auch insgesamt zufriedener mit ihrer beruflichen Situation.

Methodik
Veröffentlicht: April 2023
Datenstand: 2022
Methodische Hinweise: REHADAT führte die Umfrage mit Unterstützung der Initiative Long COVID Deutschland im Zeitraum von Ende August bis Mitte Oktober 2022 durch. Befragt wurden Personen, die sich zum Erhebungszeitpunkt zur Gruppe der Long COVID Erkrankten zählten, sowie in einem Beschäftigungs- bzw. Ausbildungsverhältnis oder selbstständig tätig waren. Insgesamt beteiligten sich 1.457 Personen an der Befragung.