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Hörbehinderung

Ende 2021 waren laut Schwerbehindertenstatistik 50.160 schwerbehinderte Menschen gehörlos und 252.350 Menschen schwerhörig.

Ausgewählte Ergebnisse

  • 83 % der Befragten fühlen sich insgesamt gut im Job integriert.
  • 81 % können ihre berufliche Tätigkeit aufgrund der Arbeitsgestaltung im Großen und Ganzen uneingeschränkt ausüben.
  • 40 % der Befragten, die mit persönlichen Hörhilfen versorgt sind, sind mit ihrer persönlichen Hörhilfen-Versorgung nicht vorbehaltlos zufrieden.
  • 47 % fühlen sich ausreichend zum Thema Beruf im Zusammenhang mit ihrer Einschränkung informiert.
  • 25 % fühlen sich in ihrem Unternehmen nicht ausreichend unterstützt.

Methodik

Veröffentlicht: März 2020
Datenstand: 2019
Methodische Hinweise: Von April bis Juli 2019 führte REHADAT eine Online-Befragung durch mit dem Ziel, Details über die Arbeitssituation von Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit sowie deren Erfahrungen im Beruf herauszufinden.

Insgesamt beteiligten sich 753 Personen mit unterschiedlich stark ausgeprägten Hörschädigungen an der Befragung – alle Grade der Schwerhörigkeit waren zu beinahe ähnlich großen Anteilen vertreten.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Über ein Fünftel der befragten Frauen und Männer gibt Hörschwierigkeiten an.
  • Die Hörschwierigkeiten werden überwiegend als „leicht“ eingeschätzt.
  • Unabhängig vom Geschlecht werden leichte und große Hörschwierigkeiten mit zunehmendem Alter kontinuierlich häufiger angegeben.
  • Für Frauen gilt insbesondere im mittleren Erwachsenenalter zwischen 45 und 64 Jahren: Je höher die Bildung, desto weniger Hörschwierigkeiten werden angegeben.

Methodik

Veröffentlicht: 2014
Datenstand: 2012/2013
Methodische Hinweise: In der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell 2012“ (GEDA 2012) gaben über 19.000 Befragte Auskunft zu ihrem Gesundheitszustand, ihrem Befinden, ihren Lebensgewohnheiten und ihren Lebensumständen. Mehr als 30 gesundheitsrelevante Themen von Asthma über Diabetes und Impfungen bis Zahnvorsorge werden in Faktenblättern dargestellt. Darin werden die Ergebnisse in nach Alter, Geschlecht und Bildung untergliederten Tabellen aufgeführt, regionale Unterschiede dargestellt, Kernaussagen formuliert und Ergebnisse bewertet.

Ausgewählte Ergebnisse

  • Datenbasis: 3.189 berufstätige, schwerbehinderte Menschen mit Hörschädigung.
  • 84 % sind auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt.
  • 39 % sind bei öffentlichen Arbeitgebern und 45 % bei privaten Arbeitgebern beschäftigt.
  • 30 % schätzen ihren Arbeitsplatz als hörgeschädigten-gerecht ein.
  • 33 % finden, dass ihr Arbeitsplatz mit den erforderlichen technischen Hilfsmitteln ausgestattet ist.

Methodik

Datenstand: 2010/2011
Methodische Hinweise: Die Ergebnisse entstammen einer Umfrage bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit einer Hörschädigung – durchgeführt von der Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung (FST) an der Universität Halle Wittenberg in Kooperation unter anderem mit dem Deutschen Schwerhörigenbund und dem Deutschen Gehörlosenbund.

3.189 Fragebögen von schwerbehinderten Berufstätigen mit einer Hörschädigung wurden ausgewertet.