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Bibliographische Angaben zur Publikation

Konsequenzen für die Beschulung Hörgeschädigter aus dem Bildungsartikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention

Teil II



Autor/in:

Pospischil, Melanie


Herausgeber/in:

Berufsverband Deutscher Hörgeschädigtenpädagogen (BDH)


Quelle:

HörgeschädigtenPädagogik, 2015, 69. Jahrgang (Heft 4), Seite 162-165, Heidelberg: Median, ISSN: 0342-4898


Jahr:

2015



Abstract:


Der zweite Teil des Beitrages zum Bildungsartikel 24 aus der UN-Behindertenrechtskonvention beschäftigt sich unteranderem mit der Differenzierung der Begriffe Integration und Inklusion, sowie mit Schülern mit Hörschädigung, als auch mit den Rahmenbedingungen für einen inklusiven Unterricht. Der Artikel bezieht sich auf eine Vielzahl von Experteninterviews und wertet diese anhand der genannten Oberthemen aus. Im Gegensatz zur Integration, welche ein hohes Maß an Eigenleistung des Schülers fordert, stellt sich in der Inklusion die Schule auf die Schüler ein und ist darum bemüht, deren Bedürfnissen adäquat entgegenzukommen. So zeichnet sich ab, dass sich der Begriff der Inklusion zusehends gegenüber dem der Integration durchsetzt. Um die Integration von hörgeschädigten Schülern voran zu treiben, wurden die Experten zu den verschiedensten Möglichkeiten der gemeinsamen Beschulung befrag. Es wurde deutlich, dass diese Möglichkeiten in vielen Bundesländern bereits in Projekten oder bestimmten Förderschulen angewandt wird.

In Bezug auf die Frage nach Schülern mit Hörschäden wurde deutlich, dass hier zwischen lautsprachlich und gebärdensprachlich orientierten Schülern unterschieden wird. Die lautsprachlich orientierten Schüler spielen dabei eine immer prägnantere Rolle, sodass die Gebärdensprache, obwohl ihr mit einer großen Offenheit begegnet wird, immer mehr zurückgeht. Der inklusive Unterricht findet seine Verkörperung vor allem im Team-Teaching. Demnach wird der Lehrer beispielsweise von einem Sonderschulpädagogen unterstützt, so wird kann sichergestellt werden, dass auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers eingegangen werden kann, ob nun hörgeschädigt oder nicht. Ein weiteres Model ist das der Außen- und Kooperationsklassen. Demnach werden mehrere Schüler mit Behinderung an einer allgemeinen Schule unterrichtet. Die Außenklasse ist dabei entweder eine Förderklasse die in einer allgemeinen Schule untergebracht wird oder anders herum. Durch die räumliche Zusammenführung wird ein Austausch unter den Schülern gefördert und ein gemeinsames Schulleben möglich gemacht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) | REHADAT-Recht
Weitere Teile der Artikel-Serie | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


HörgeschädigtenPädagogik
Homepage: https://median-verlag.de/index.php?page=shop.product_details...

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Referenznummer:

R/ZS0177/0058x02


Informationsstand: 16.02.2016

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