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Bibliographische Angaben zur Publikation

Personorientierung bei komplexer Beeinträchtigung

Herausforderungen für Handlungsspielräume und bedarfsgerechte Unterstützungssettings



Autor/in:

Beck, Iris; Franz, Daniel


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Teilhabe, 2019, 58. Jahrgang (Heft 4), Seite 146-152, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 1867-3031


Jahr:

2019



Abstract:


Eine der Herausforderungen der aktuellen Reformprozesse ist, bedarfsgerechte Handlungsspielräume für gleichberechtigte und individuelle Lebensführung auch für Menschen mit komplexer Beeinträchtigung zu eröffnen. Das Verständnis von Behinderung als biopsychosoziales Wechselspiel zwischen Person und Umfeld, die hohe Bedeutung von Partizipation und das Ziel der gleichberechtigten, individuellen Lebensführung verbinden ICF, UN-BRK und BTHG.

Die Umsetzung einer Personorientierung zielt dabei auf die Verbesserung der Lebenslagen und rückt das Wechselspiel zwischen der individuellen Situation eines Menschen und seinem Umfeld in den Blick. Mit einer komplexen Beeinträchtigung geht zudem häufig eine erhöhte Abhängigkeit von professionellen Leistungen einher. Eine Vielzahl von Bedingungen nimmt also Einfluss auf die Lebenslage.

Mit Bezug auf das Forschungsprojekt IMPAK wird ein Betrachtungsrahmen vorgestellt, der diese Komplexität erfassen kann und es werden Hinweise auf die Verbesserung von Handlungsspielräumen im Bereich des Wohnens gegeben.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Person-Centredness in Case of Complex Impairments

Challenges for Scopes of Action and Needs-Based Settings of Support

Abstract:


Recent reforms in Germany face the challenge of providing needs-based scopes of action for independent living in regards to people with complex impairments. The ICF, UN-BRK and BTHG are linked by the understanding of disability as a biopsychosocial interplay between person and environment, the high importance of participation and the goal of an equal, individual lifestyle.

Person-centred aims for improving living conditions (and through that influences scopes of action) and stresses the interdepency of individual situations and social environments. A complex impairment often entails a higher dependency on professional services. Obviously, many different factors influence living conditions.

In this paper, we present a frame of observation that can depict these complexities and discuss indicators for improving living conditions. Both have been developed as part of the research project IMPAK.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Teilhabe - Die Fachzeitschrift der Lebenshilfe
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikationen/fachzei...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0175/0139


Informationsstand: 23.03.2020

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