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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ein ganzes Arbeitsleben lang

Demografische Entwicklung



Autor/in:

Speckner, Christine


Herausgeber/in:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)


Quelle:

Arbeit und Gesundheit, 2012, 63. Jahrgang (Heft 3/4), Seite 16-19, Wiesbaden: Universum, ISSN: 2191-0502


Jahr:

2012



Abstract:


Die demografische Entwicklung stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor Herausforderungen. Weniger Geburten bei gleichzeitig steigender Lebenserwartung. Das sorgt für zwei Fragen in Firmen und Betrieben: Wie bleiben die alternden Beschäftigten arbeitsfähig und wie lassen sich trotz Fachkräftemangel die Innovationskraft und das betriebliche Knowhow sichern?

Das Wissen um eine Lösung dieses Problems ist bereits vorhanden: So entwickelte die IAG Musterarbeitsplätze, die auf den neuesten arbeitswissenschaftlichen und ergonomischen Erkenntnissen fußen. Sie kompensierten die meisten im Alter auftretenden Defizite. Auch bei jungen Leuten ließen sich so unnötige Belastungen vermeiden.

Berufe mit hoher körperlicher Belastung wie im Bau- und Metallgewerbe sind oft nicht bis in das gesetzliche Rentenalter ausführbar. Dem soll das Projekt 'Mein nächster Beruf. Berufe mit begrenzter Tätigkeitsdauer' der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) entgegenwirken. Es konzentriert sich auf den erfolgreichen Jobwechsel, wenn absehbar ist, dass der Beruf nicht bis zum Rentenalter ausgeführt werden kann.

Entgegen der landläufigen Meinung, dass ältere Menschen nicht mehr so leistungsfähig sind, zeigen Studien ein anderes Bild: Bei einem Test, in dem es um den Gebrauch des Internets ging, waren keine signifikanten Unterschiede zwischen jungen und älteren Benutzern feststellbar.

Im Job geht der Trend dahin, dass Geschwindigkeit und Flexibilität gefordert sind. Dies kann jedoch von älteren Personen durch regelmäßige Übungen trainiert werden, was sie zusammen mit ihrer Erfahrung und der daraus entstehenden inneren Ruhe zu einer wertvollen Arbeitskraft macht. Wichtig ist die Einstellung, neuen Situationen offen begegnen zu können.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Arbeit & Gesundheit - Das Magazin für Sicherheitsbeauftragte
Homepage: https://aug.dguv.de/magazin-ausgaben/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0174/0006


Informationsstand: 10.03.2014

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