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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufsvorbereitung und Persönliches Budget


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Gemeinsam Leben, 2009, 17. Jahrgang (Heft 1), Seite 57-59, Weinheim: Juventa, ISSN: 0943-8394


Jahr:

2009



Abstract:


Für Kinder und Jugendliche mit einem besonderen oder/und hohen Unterstützungsbedarf sind die Wahlmöglichkeiten zur Gestaltung ihres Lebensweges nach wie vor sehr eingeschränkt. Im Bereich des Übergangs von der Schule in den Beruf werden diese SchülerInnen bundesweit direkt in die Werkstatt für behinderte Menschen eingegliedert. Alternativen gab und gibt es kaum.

Im Saarland bestand im Rahmen dreier Durchgänge eines integrativen Förderlehrgangs für insgesamt 18 Jugendliche mit erhöhtem Unterstützungsbedarf die Möglichkeit, sich zusammen mit benachteiligten Jugendlichen beruflich zu orientieren und vorzubereiten. Diese Maßnahme war mit einer Vermittlungsquote von ungefähr 40 Prozent auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sehr erfolgreich.

Mit Einführung des Fachkonzeptes für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen wurden Förderlehrgange von der Agentur für Arbeit ab 2005 nicht mehr finanziert. Anders als in Hessen ist es Miteinander Leben Lernen im Saarland nicht gelungen, eine Maßnahme im Rahmen der Vorgaben des neues Fachkonzepts für Jugendliche mit hohem Unterstützungsbedarf zu etablieren.

Durch das Persönliche Budget werden individuelle Möglichkeiten der Berufsvorbereitung eröffnet, die bisher nicht möglich waren.
Nach wie vor bleibt es aber schwierig, einen Träger zu finden, der bereit ist und sich in der Lage sieht, flexibel auf ganz unterschiedliche Bedürfnisse einzugehen. Auch Träger müssen sich auf den Weg machen und ihre eingefahrenen Wege verlassen, wenn sie den Grundsatz der Teilhabe und Selbstbestimmung ernst nehmen wollen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Gemeinsam Leben
Homepage: https://www.beltz.de/fachmedien/paedagogik/zeitschriften/gem...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0155/6962


Informationsstand: 24.02.2009

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