Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Zur Bedeutung der objektivierten Beschwerdeschilderung für die psychiatrische Rentenbegutachtung


Autor/in:

Philipp, Michael


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2010, 106. Jahrgang (Heft 5), Seite 181-186, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2010



Abstract:


Die große Varianz psychiatrischer Beurteilungen in der Begutachtung des erwerbsbezogenen Leistungsvermögens insbesondere bei depressiven Rentenbewerbern ist unter anderem auf die unterschiedliche Gewichtung zurückzuführen, die der subjektiven Beschwerdeschilderung des Begutachteten für die Erstellung des psychopathologischen Befundes zugeordnet wird.

Die Erfassung subjektiver psychischer Symptome aus der Selbstschilderung des Betroffenen ist per se mit einer nur geringeren Validität möglich, als die der auf der Verhaltensbeobachtung fußenden Erfassung objektiver psychischer Symptome. Subjektive psychische Symptome müssen deshalb anhand von einzelnen aus einer Literaturanalyse zusammengestellten Konsistenzkriterien objektiviert werden, um in die gutachterliche Beurteilung mit dem rechtlich notwendigen hohen Maß an Sicherheit einbezogen zu werden.

Dass die Einbeziehung derartiger objektivierter subjektiver psychischer Symptome in die gutachterliche Urteilsbildung zwingend notwendig ist, wird bezüglich Diagnose und Schweregradeinschätzung depressiver Störungen beispielhaft aufgezeigt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0151/8379


Informationsstand: 19.10.2010

in Literatur blättern