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Bibliographische Angaben zur Publikation

Komorbidität und Schweregradermittlung in der psychiatrischen Rentenbegutachtung


Autor/in:

Philipp, Michael


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2017, 113. Jahrgang (Heft 1), Seite 10-14, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2017



Abstract:


Der Autor untersucht in der Studie den Zusammenhang von Komorbidität, Symptomschweregrad und Einschränkung von Aktivität und Partizipation einerseits und der Beurteilung des quantitativen Leistungsvermögens auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bei zu Begutachtenden mit Depressions-, Angst- und /oder Schmerzdiagnosen andererseits.

Bei einem Vergleich von 71 eigenen Sozialgerichtsgutachten mit 122 psychiatrischen Vorgutachten von ein- und denselben zu Begutachtenden stellte sich heraus, dass die Feststellung eines eingeschränkten oder aufgehobenen Leistungsvermögens wesentlich häufiger in den eigenen Gutachten war als in den Vorgutachten der Fall war. Zurückzuführen ist dieses Missverhältnis auf ein seltener vorkommendes Feststellen von Depressionskomorbidität mit Angst- und/oder Schmerzstörung sowie eine weitgehendes Fehlen von Schweregradfeststelllungen bei Angst- und Schmerzdiagnosen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0189


Informationsstand: 31.01.2017

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