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Bibliographische Angaben zur Publikation

Begutachtung von Kindern und Jugendlichen: Berufliche Orientierung - aus ärztlicher Sicht


Autor/in:

Bahemann, Andreas


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2016, 112. Jahrgang (Heft 5), Seite 212-214, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2016



Abstract:


Der Ärztliche Dienst der Bundesagentur für Arbeit berät und begutachtet für die Auftraggeber/innen in den Agenturen für Arbeit und auf vertraglicher Grundlage für die Jobcenter als 'gemeinsame Einrichtungen'. Rein zahlenmäßig steht für beide Rechtskreise die Begutachtung von Kindern und Jugendlichen im Ärztlichen Dienst der Bundesagentur für Arbeit nicht im Vordergrund. Von der Bedeutung her liegt hier aber ein besonderer Schwerpunkt, da bei entsprechenden Aufträgen tatsächlich Primärprävention möglich ist.

Wenn nach Gesprächen mit Jugendlichen in der Berufsberatung auf der Basis von Gutachten des Ärztlichen Dienstes den Empfehlungen gefolgt wird, kann durch angepasste Wahl des Ausbildungsberufes rechtzeitig dem sonst vielleicht später erfolgenden Ausbildungsabbruch aus gesundheitlichen Gründen mit allen nachteiligen Folgen vorgebeugt werden. In der Altersgruppe der 18- bis unter 25-Jährigen finden oft keine sonstigen ärztlichen Untersuchungen statt; das Jugendarbeitsschutzgesetz greift hier nicht mehr.

Bundesweit werden in Deutschland unter Beteiligung der Agenturen für Arbeit und Jobcenter und der Jugendhilfe in großer Zahl Jugendberufsagenturen gebildet. In diesen gibt es gemeinsame Angebote mit Bündelung relevanter Dienstleistungen 'unter einem Dach' oder auf einer gemeinsamen Plattform.

Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Eingliederungschancen für benachteiligte Jugendliche. Wenn, wie es oft heißt, keine Jugendliche und kein Jugendlicher 'verloren gehen sollen', ist für umfassende Beratung, Klärung von Zielperspektiven, Unterbreitung von realistischen Qualifizierungsangeboten etc. immer wieder auch die sozialmedizinische Expertise des Ärztlichen Dienst der Bundesagentur für Arbeit gefragt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0151/0182x01


Informationsstand: 15.12.2016

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