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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ist eine geschlechtsspezifische Leistungsbeurteilung erforderlich?

Aus fachärztlich-internistischer Sicht



Autor/in:

Lorenz, Margarethe


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2005, 101. Jahrgang (Heft 3), Seite 91-93, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2005



Abstract:


Hinsichtlich der körperlichen Belastbarkeit besteht zwischen Männern und Frauen rein geschlechtsspezifisch ein Unterschied von circa 20 Prozent zu Gunsten der Männer.

In den für die Bereiche Schwerbehindertenrecht und soziales Entschädigungsrecht geltenden Anhaltspunkten* sind aber nur beiden Geschlechtern gemeinsame absolute Belastungsgrenzen bei der Beurteilung von Herzerkrankungen festgelegt.

Für die gleiche sozialmedizinische Bewertung scheint deshalb bei Männern im Prinzip eine höhere prozentuale Einschränkung bezogen auf den geschlechtsspezifischen Normalwert gefordert zu werden.

Dieser grundsätzlich richtige Einwand muss jedoch im Kontext einer Reihe weiterer Faktoren gesehen werden, die die rein numerische ergometrische Leistungsfähigkeit in der Begutachtungssituation oft erheblich stärker beeinflussen als der Geschlechtsunterschied per se.

Bei realistischer Betrachtung der zahlreichen Einflussgrößen kann somit aus der bisher fehlenden geschlechtsspezifischen Definition der Schwellenwerte keine relevante Ungleichbehandlung abgeleitet werden.

Anmerkung:

Die Anhaltspunkte wurden inzwischen durch die Versorgungsmedizinischen Grundsätze abgelöst.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


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Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0151/0149A


Informationsstand: 13.06.2005

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