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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die berufliche Belastbarkeit von Patienten mit chronisch persistierender Hepatitis


Autor/in:

Wildhirt, E.


Herausgeber/in:

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 1979, 75. Jahrgang (Heft 6), Seite 117-119, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

1979



Abstract:


In dem Artikel geht es um die Diagnosestellung und die Beurteilung der beruflichen Belastbarkeit bei Patienten mit chronisch persistierender Hepatitis. Der Autor fordert zur Diagnosesicherung eine zweijährige Beobachtungsfrist und mindestens drei Leberpunktate mit unverändertem Befund.

Abgesehen von der besonderen Verlaufsform einer akut rezidivierenden persistierenden Hepatitis, bei der es unter dem Einfluss körperlicher Belastung zu akuten entzündlichen Schüben kommt, sieht der Autor keinen Anhalt für eine Verschlechterung der chronisch persistierenden Hepatitis durch körperliche Belastung im normalen Rahmen, so dass Patienten, die nicht schwer körperlich gefordert sind, nicht aus dem Erwerbsleben herausgenommen werden sollten.

Eine Rente auf Zeit kommt jedoch enventuell für die Phase der Diagnosesicherung in Frage. Wichtig ist die laufende Überwachung der Patienten, da - wenn auch selten - die Möglichkeit des Übergangs in eine chronisch-aggressive Verlaufsform besteht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Menschen mit Lebererkrankung am Arbeitsplatz| REHADAT-Gute Praxis




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0089


Informationsstand: 19.06.1989

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