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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Aufgabenverteilung zwischen (medizinischem) Sachverständigen und Richter bei der Kausalitätsprüfung im Recht der gesetzlichen Unfallversicherung


Autor/in:

Spellbrink, Wolfgang


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 2017, 113. Jahrgang (Heft 2), Seite 51-56, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

2017



Abstract:


Der Beitrag zeigt auf, welche Prüfschritte vorzunehmen sind, bevor ein Ereignis als Arbeitsunfall im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung anerkannt werden kann. Ausgehend von der Prämisse, dass der Sachverständige die Fakten zu liefern hat, auf deren Basis der Richter das Recht spricht, wird bei jedem Prüfschritt des Kausalitätsschemas jeweils die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Professionen erläutert.

Die von der Rechtsprechung des BSG entwickelte Theorie der wesentlichen Bedingung erfordert, dass der Sachverständige auf der Basis des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstands begründete Aussagen über den Zusammenhang von äußeren Ereignissen und der Erkrankung des Verletzten liefert, die der Richter sodann rechtlich einordnet.

Dabei wird kritisch bemerkt, dass die von der Rechtsprechung jüngst geforderte Feststellung sog. Wirkursachen eher zur Verwirrung beigetragen hat, ebenso wie sich die von Juristen oftmals gewünschte exakte Bezifferung von Verursachungsbeiträgen wissenschaftlich kaum rechtfertigen lassen dürfte.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZS0151/0060


Informationsstand: 16.03.2017

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