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Bibliographische Angaben zur Publikation

Der Übergang von der Schule ins Berufsleben für Menschen mit Mehrfachbehinderung

Die Berufsfindung ist eine schwierige Aufgabe - aber es gibt Möglichkeiten, dabei unterstützt zu werden



Autor/in:

Nöthlings, Annett


Herausgeber/in:

Deutsche Epilepsievereinigung e.V.


Quelle:

Einfälle, 2009, 28. Jahrgang (Nummer 109), Seite 18-19, Berlin: einfälle, ISSN: 0177-2716


Jahr:

2009



Abstract:


Viele Schüler mit Behinderungen werden schon während ihrer Schulzeit auf das Arbeitsleben vorbereitet. Durch Schulpraktika erhalten sie einen Einblick in die Arbeitswelt und können sich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einer Werkstatt für behinderte Menschen umsehen.

Die Berufswahl sollte nicht nur den Interessen, sondern auch den Krankheitsbildern entsprechen. Berufs- und Rehabilitationsberater sowie das Team U25 der Agentur für Arbeit, Lehrer, Mediziner und Sozialhilfegruppe können hierbei behilflich sein.

Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation können von der Agentur für Arbeit finanziert werde, wenn eine reguläre Ausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf Grund von Behinderungen nicht möglich ist. Ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben kann bei der Agentur für Arbeit gestellt werden. Bei einer ärztlichen und psychologischen Begutachtung wird die Leistungsfähigkeit des Antragstellers überprüft. Sollte der Antragsteller weniger als drei Stunden werktäglich arbeiten können, gilt er als voll erwerbstätig und kann in einer Werkstatt für Behinderte Menschen arbeiten.

Es gibt verschiedene Maßnahmen zur Überprüfung von Belastbarkeit und beruflicher Eignung, die von der Agentur für Arbeit finanziert werden. Außerdem gibt es Ausbildungsplätze in einem Berufsbildungswerk (BBW) für Menschen mit einem höheren Unterstützungsbedarf.

Die Agentur für Arbeit finanziert bei Bedarf den Transport zur Ausbildungs- oder Berufsbildungsstelle, falls es der Person nicht möglich ist, selbstständig zur Arbeit gelangen. In Zukunft soll es das Modell der Unterstützenden Beschäftigung geben. In einem regulären Betrieb soll dann durch abgestimmte Berufbegleitung die Integration von Menschen mit Behinderung stattfinden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Einfälle - Mitgliederzeitschrift der Deutschen Epilepsievereinigung
Homepage: https://www.epilepsie-vereinigung.de/wir/mitgliederzeitschri...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0148/7063


Informationsstand: 22.04.2009

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