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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsplätze auch für Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung


Autor/in:

Hagen, Jutta


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Geistige Behinderung, 1998, 37. Jahrgang (Heft 4), Seite 315-322, Marburg: Lebenshilfe-Verlag, ISSN: 0173-9573


Jahr:

1998



Abstract:


Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung, die nicht werkstattfähig sind, wird Normalität im Sinne von Teilhabe an gesellschaftlicher Arbeit vorenthalten. Der Artikel ist ein Plädoyer dafür, auch in Tagesförderstätten Arbeitsmöglichkeiten für dieses Klientel zu schaffen, da davon ausgegangen werden muss, dass Arbeit ein soziales Bedürfnis darstellt, das auch den sogenannten Schwerstmehrfachbehinderten nicht abgesprochen werden darf.

Für das Verhältnis zwischen Professionellen und ihrem Klientel birgt das Schaffen von Arbeitsmöglichkeiten in Tagesförderstätten die Chance, die in klassischer Fall- und Förderarbeit bestehende Hierarchie abzulösen. Angeregt wird das Eintreten in einen Dialog mit den Betroffenen über die Ausgestaltung von Arbeitsbedingungen. Durch die Definition der Rolle des Professionellen als Assistenten im Arbeitsprozess bekommen Menschen mit schwerer Behinderung neue Selbstbestimmungs- und Gestaltungspielräume.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Jobs for persons with severe intellectual disabilities


Abstract:


Persons with severe intellectual disabilities,who are unable to attend a workshop, are excluded from normality in the sense of participating in work. This article pleads for the creation of jobs for these people in training centres, proceeding on the assumption that work is a social need which also the so-called severe end multiple disabled must not be excluded from.

Here lies the opportunity for both the staff and their clients in vocational centres to get rid of the existing classical hierarchy of 'case and training work'. Dialogues with the people concerned about the arrangement of work circumstances are recommended. Defining the role of the expert as assistant creates more room for self-determination and designing for persons with severe disabilities.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Geistige Behinderung - heute Teilhabe
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikationen/fachzei...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0122/2302


Informationsstand: 04.11.1998

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