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Bibliographische Angaben zur Publikation

Hinein ins Heim? In Sachsen-Anhalt wird Pädagogik neu definiert


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)


Quelle:

Werkstatt:Dialog, 2007, 23. Jahrgang (Heft 1), Seite 15-16, Frankfurt am Main: Eigenverlag


Jahr:

2007



Abstract:


Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat sich auf Anfrage mit der Zukunft von Fördergruppen unter dem Dach der WfbM befasst. Sie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass für Menschen, die aufgrund der Schwere und Spezifik ihrer Behinderung voraussichtlich auf Dauer nicht werkstattfähig im Sinne des § 136 Absatz 2 Satz 1 SGB IX sind, eine Tagesförderung in Wohnheimen nach dem noch in Anwendung befindlichen Rahmenvertrag gemäß § 93 d Absatz 2 BSHG in Betracht kommt.

Die Landesregierung sieht die Wohnheime für behinderte Menschen und die daran angeschlossenen Tagesförderstätten als den geeigneten Ort für eine Tagesförderung sowohl für diejenigen Personen an, die im Wohnheim leben, als auch für Externe.

Die finanziellen Auswirkungen auf Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen und ihre Familien werden damit nicht genügend berücksichtigt. Schließlich gibt es nur wenige Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung für die Inanspruchnahme von Heimleistungen. So kann die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und am Arbeitsleben für diese Personengruppe erheblich erschwert werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 219 SGB IX Begriff und Aufgaben der Werkstatt für behinderte Menschen




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Werkstatt:Dialog
Homepage: https://www.bagwfbm.de/wdg

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Referenznummer:

R/ZS0117/6064


Informationsstand: 13.04.2007

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