Inhalt

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Spezialrollstühle zur Versorgung von Hirnverletzten


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

hw-studio weber


Quelle:

Not, 2008, 17. Jahrgang (Heft 6), Seite 84-85, Leimersheim: hw-studio weber, ISSN: 1616-2234


Jahr:

2008



Abstract:


Um schwerst betroffene hirnverletzte Menschen in ihrer Mobilität zu fördern, wird die Versorgung mit einem Rollstuhl nötig, der individuell abgestimmt ist auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten. Darüber hinaus sind bei pflegebedürftigen Patienten Pflegerollstühle zur Erleichterung der Pflege und Entlastung der Pflegepersonen hilfreich.

Die regelmäßige Mobilisation bettlägeriger Patienten in die Sitz- und Stehposition ist eine der vordringlichsten Aufgaben in der Intensivpflege von der Frühmobilisation bis zur Langzeitpflege. Mobilisationsrollstühle sind dabei wichtige technische Hilfen. Einige Beispiele für Pflege-, Mobilisations- oder Multifunktionsrollstühle, die speziell für neurologisch schwer und schwerst erkrankte Menschen entwickelt wurden, werden vorgestellt.

Die Mobilisationsrollstühle Thekla II 200 kg und Thekla II 85 von Hanse-Medizintechnik haben sich bei der Frühmobilisation zum Beispiel von Intensiv-Patienten und Schwerstpflegebedürftigen bewährt. Mit ihren vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten von Rollstuhl, Aufstehhilfe, Liege mit Schocklage und Stehbett erfüllt Thekla alle Anforderungen einer funktionellen Patientenpflege.

Der neue Mobilisationsrollstuhl Solero 2 von Meyra-Ortopedia bietet Erleichterung und Mobilität für Nutzer und Pflegepersonal. Er ist durch die vielen Verstellmöglichkeiten äußerst anpassungsfähig. Der Multifunktions-E-Rollstuhl nemo für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vereint die Komplexität der Funktion und Komfort mit ansprechendem Design.

Der NxT von Medigeitz bietet einen individuell einstellbaren Rahmen, dessen Sitztiefe, Sitzbreite und Sitzhöhe sich je nach Anwendung variabel einstellen lassen. Als zusätzliche Option besteht die Möglichkeit, ihn als Aktivstuhl, Schiebewagen oder als Trippelrollstuhl zu nutzen.

Der EZ1 von Vermeiren ist ein Multifunktionsrollstuhl, der besonders für schwergewichtige aber auch sehr hochgewachsene Patienten konzipiert wurde. Er erlaubt eine Belastung bis zu 150 Kilogramm und ist in Sitzbreiten bis 57 Zentimetern verfügbar. Aufgrund seiner durchdachten Konstruktion, die einen extrem kurzen Radstand zulässt, ist der Inovys sehr manövrierfähig.

Der Netti III von Alurehab ist die ideal für individuelle Versorgungen, da mit dem reichhaltigen Zubehör-Angebot jede Versorgung exklusiv konzipiert werden kann. Durch den Mobilizer Medior der Firma Reha & Medi Hoffmann wird aus jeder Grundposition heraus ein stufenloser Übergang in jede andere, therapeutisch sinnvolle Position möglich. Dies kommt den natürlichen Bewegungsabläufen des Menschen nahe. Ein weiterer Mobilizer ist der Stuhl Norbert, der von der Sitz- zur Liegeposition verstellt werden kann.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Rollstuhlmodelle Thekla II/Thekla II 85 Grad | REHADAT-Hilfsmittel
Rollstuhlmodell Solero | REHADAT-Hilfsmittel
Rollstuhlmodelle Netti III | REHADAT-Hilfsmittel




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Fachmagazin NOT
Homepage: http://not-online.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0113/6852


Informationsstand: 11.11.2008

in Literatur blättern