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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ärztliche Tätigkeit im Berufsbildungswerk

Aufgaben und Voraussetzungen



Autor/in:

Sperling, Michael


Herausgeber/in:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW)


Quelle:

Berufliche Rehabilitation, 2004, 18. Jahrgang (Heft 1/2), Seite 10-15, Freiburg im Breisgau: Lambertus, ISSN: 0931-0889


Jahr:

2004



Abstract:


Die ärztlichen Aufgaben und Anforderungen im Bereich der beruflichen Rehabilitation in Berufsbildungswerken (BBW) werden in ihrem Wandel von den 70er Jahren bis heute dargestellt.

Waren Anfang der 70er Jahre neu gegründete Berufsbildungswerke und Berufsförderungswerke bemüht, Fürsorge wenn möglich durch Rehabilitation zu ersetzen, so wurden diese Bestrebungen durch mangelndes Fachpersonal erschwert und zunächst hauptsächlich in Bezug auf körper- und lernbehinderte Patienten umgesetzt. Die Aufgaben der Ärzte fielen dementsprechend in diese Gebiete.

Seither haben die Rehabilitanden und der - auch gesetzlich neu definierte - Begriff eines behinderten Menschen sich verändert. Erkrankungen wie zum Beispiel aus dem Bereich der Inneren Medizin, der Allergologie und Psychiatrie kommen häufig vor und erfordern erweiterte ärztliche Kompetenzen: ärztliche Basisleistungen, rehabilitationsmedizinische Leistungen, beratende Mitarbeit im Rahmen der interdisziplinären Gesamt-Struktur des BBW, Fortbildung über Behinderungen und damit zusammenhängende berufliche Aspekte sowie die Qualitätssicherung medizinischer Leistungserbringung.

War das Aufgabengebiet der Ärzte eines BBW früher leicht überschaubar, so ist es heute sehr komplex. Im Mittelpunkt stehen die bestmögliche Unterstützung der beruflichen Rehabilitation sowie eine möglichst erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung. Eine spezielle Ausbildung zum BBW-Arzt gibt es nicht, doch kann die Zusatzbezeichnung 'Rehabilitationswesen' durch Fortbildung erworben werden. Eine umfassende Ausbildung in möglichst verschiedenen medizinischen Gebieten ist sinnvoll, Fortbildungen sind gesetzlich vorgeschrieben. Erfahrungsaustausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der BBW sind unerlässlich.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Medical activity in the vocational-training-centre

Functions and suppositions

Abstract:


In addition to the medical care necessary for rehabilitation (e.g. daily consulting hours, special medical care in view of the handicap, advice to the staff) a high amount of organisation and communication is necessary. Special medical studies as to disability or several years of work in this field in a hospital generally are the basis for the relevant qualification.

However, development of medical knowledge as to the necessities of vocational rehabilitation mainly is achieved when working in a vocational training centre for disabled persons. Medical care there has to cope as well with the continuous progress of diagnosis and therapy in general as with changing handicaps and illnesses occurring in the centre itself.

In addition, the new aspects of SBG IX have to be taken into consideration (Duties of doctors in vocational training centres - development of medical knowledge in respect of rehabilitation - securing quality standards - SGB IX - personal participation and information).


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Berufliche Rehabilitation - Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
Homepage: https://www.bagbbw.de/verband/publikationen/fachzeitschrift/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0062/3463


Informationsstand: 13.05.2004

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