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Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Teilhabegeld für schwerbehinderte Menschen: Umwandlung des SGB IX in ein Leistungsgesetz


Autor/in:

Dolata, Ralf


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Behindertenrecht, 2013, 52. Jahrgang (Heft 6), Seite 179-184, München: Boorberg, ISSN: 0341-3888


Jahr:

2013



Abstract:


Die Forderung nach einem vom Einkommen unabhängigen Teilhabegeld für schwerbehinderte Menschen besteht seit vielen Jahren und wird seit dem Jahr 2011 wieder intensiver diskutiert. Kern der Forderung ist ein 'Abschied von der Eingliederungshilfe'. Die Eingliederungshilfe ist im § 8 Nr. 4 SGB XII und im sechsten Kapitel (§§ 53-60 SGB XII) normiert und ist damit Teil der Sozialhilfe.

Somit hat die Eingliederungshilfe 'den Nachteil', dass sie nach § 2 SGB XII immer nachrangig ist, sodass Leistungen der Rehabilitation aufgrund anderer Rechtsvorschriften vorrangig vor der Eingliederungshilfe zu erbringen sind. Dies bedeutet verkürzt insbesondere auch, dass der Bedarf, wenn es keinen anderen vorrangigen Anspruch gibt, immer erst aus eigenen Einkommen/Vermögen und so weiter unter Beachtung der Vorschriften des elften Kapitels des SGB XII, zu decken ist.

Ergänzend zur Eingliederungshilfe soll zunächst ein bundesfinanziertes Teilhabegeld treten. Dies könnte zumindest ein erster Schritt zu einem Bundesleistungsgesetz für Menschen mit Behinderung sein. Das Teilhabegeld soll im SGB IX normiert werden, sodass dieses Gesetz zu einem eigenständigen Leistungsrecht würde.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Behindertenrecht - Fachzeitschrift für Fragen der Rehabilitation
Homepage: https://www.boorberg.de/3413888

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0059/0208


Informationsstand: 04.12.2013

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