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Bibliographische Angaben zur Publikation

Das Risikofaktorenkonzept für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Arbeitsmedizin


Autor/in:

Brehme, Ute; Einsiedler, K.; Schmahl, F. W.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin (ASU), 2003, 38. Jahrgang (Heft 2), Seite 68-75, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2003



Abstract:


In Deutschland sind Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Bevölkerung weit verbreitet. Schon bei jüngeren Berufstätigen findet sich eine hohe Prävalenz von Hyperlipidämien, Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Nikotinkonsum, Adipositas und Bewegungsmangel. Präventivmedizinische Aktivitäten haben bei diesen Erkrankungen eine große Bedeutung aufgrund der langen Latenzphase bis zum Auftreten klinisch relevanter Symptome.

Durch arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen und Beratungsgespräche hat der Betriebsarzt Zugang zu sonst nur schwer erreichbaren Bevölkerungsgruppen. Das ermöglicht eine frühzeitige Identifikation und gezielte Beratung besonders gefährdeter Personen. Allerdings erschwert das multifaktorielle Zusammenspiel der zahlreichen kardiovaskulären Risikofaktoren eine korrekte Einschätzung des individuellen Risikos. Einfach anwendbare Modelle zur Risikostratifizierung können dem Betriebsarzt dabei behilflich sein.

Im Internet stehen der PROCAM-Punktescore, der auf den Daten einer in Deutschland durchgeführten prospektiven Studie beruht, und ein auf Daten der amerikanischen Framingham-Studie basierendes Punkte-Modell zur Verfügung:


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Risk factors for cardiovascular diseases


Abstract:


In Germany, risk factors for cardiovascular diseases are widespread among the population. Even among young employees, there is a high prevalence of hyperlipidaemia, hypertension, diabetes mellitus type 2, cigarette smoking, obesity and physical inactivity. Preventive medicine is important for these diseases because of the long latency period before relevant clinical symptoms develop.

During occupational-medical check-ups, the company physician has contact with population groups otherwise difficult to reach. This allows the early identification of diseases and specific advice to be given to people at high risk. The correct evaluation of a person's risk is nevertheless difficult as a result of the interaction of many cardiovascular risk factors. Therefore, models for risk stratification are a useful and easy-to-use tool for the company physician. The PROCAM algorithm, derived from data from a prospective German study, as well as an algorithm based on the American Framingham Study are available on the Internet.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/5030


Informationsstand: 01.04.2003

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