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Bibliographische Angaben zur Publikation

Einfluss von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen auf die Arbeitsbewältigungsfähigkeit in der Sekundär- und Tertiärprävention im Setting Büro (Bildschirmarbeitsplatz)


Autor/in:

Nyhuis, S.; Breithecker, D.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

ASU, 2020, 55. Jahrgang (Ausgabe 9), Seite 570-577, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2020



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Abstract:


Zielstellung:

Im Zuge sich veränderter Arbeitsanforderungen und einer parallel immer älter werdenden Arbeitsgesellschaft nimmt die Thematik der Arbeitsfähigkeit bis zum Rentenalter immer mehr an Bedeutung zu. Schon jetzt ist zu beobachten, dass eine Vielzahl von Beschäftigten das gesetzlich vorgegebene Rentenalter aufgrund unterschiedlicher physischer und psychischer gesundheitlicher Beschwerden nicht erreicht (Statista Research Department 2019). Dabei spielen im Setting Büro Bewegungsmangel (sedentäres Verhalten) und einseitige Belastungen sowie ein nicht auf die/den Einzelne:n angepasstes ergonomisches Arbeitsumfeld eine mitentscheidende Rolle. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, welchen Einfluss das Sedus ergo+-Konzept (Kombination verhältnisorientierter und verhaltensorientierter Maßnahmen) hinsichtlich der Arbeitsbewältigungsfähigkeit auf bereits gesundheitlich eingeschränkte Beschäftigte im Setting Büro hat.

Methoden:

Zu diesem Zweck wurden im Prä-Post-Testdesign die Daten von n?=?21 Beschäftigten zur Arbeitsbewältigungsfähigkeit (Einzelparameter des Work-Ability-Index [WAI]) über einen Zeitraum von 12 Wochen erhoben. Diese wurde auf ihre Verteilung geprüft und mittels t-Test für verbundene Stichproben bzw. dem Wilcoxon-Test ausgewertet.

Ergebnisse:

Die Ergebnisse zeigten bezüglich des Work Ability Score (WAS) eine Steigerung der aktuellen Leistungsfähigkeit um 26,57?Prozent (p bzw. p?=?0,141). Ein ähnliches Ergebnis konnte mit einer Steigerung von 14,22?Prozent (p

Schlussfolgerungen:

Es ist anzunehmen, dass Maßnahmen, die sowohl verhaltens- auch als verhältnispräventive Ansätze verbinden sowie der Individualität der Beschäftigten bei der Arbeitsplatzgestaltung Rechnung tragen, zu positiven psychophysischen Effekten führen und die Arbeitsfähigkeit positiv beeinflussen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Effect of behavioural and situational prevention on work ability in secondary and tertiary prevention in an office setting (display screen equipment (DSE) workstation)


Abstract:


Objectives:

The subject of work ability is becoming increasingly important in light of changing work requirements in parallel with an ageing workforce. It is already noticeable that a large number of employees do not work until the statutory retirement age due to physical and mental complaints (Statista Research Department 2019). A lack of movement (sedentary behaviour), unilateral repetitive strain and a workspace that is not ergonomically designed to individual requirements all play a decisive role in an office setting. This study investigated the effect of the Sedus ergo+ concept (combination of situational and behavioural prevention) on the work ability of health-impaired office workers.

Methods:

The data of n?=?21 employees were collected over 12 weeks in a pre-post test design in order to assess work ability (single parameter of the Work Ability Index [WAI]). The distribution of the data was examined and the data were analysed by using the t-test for dependent samples or Wilcoxon test.

Results:

With regard to the work ability score (WAS), the study showed that current work ability increased by 26.57?percent (p

Conclusions:

It can be assumed that measures which take account of behavioural and situational prevention as well as the individual requirements of employees in workspace design have positive effects in terms of physical and mental health and work ability.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0472


Informationsstand: 21.12.2020

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