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Bibliographische Angaben zur Publikation

Online-Interventionen zur Behandlung psychischer Erkrankungen und Belastungen

Welche aktuellen Ansätze gibt es und wie wirksam sind diese?



Autor/in:

Zwerenz, Rüdiger; Beutel, Manfred E.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

ASU, 2017, 52. Jahrgang (Ausgabe 6), Seite 452-460, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0944-6052


Jahr:

2017



Abstract:


Psychische Erkrankungen sind seit mehreren Jahren Hauptursache für vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben und zählen zu den häufigsten Ursachen von Arbeitsunfähigkeit mit den längsten Arbeitsunfähigkeitszeiten. Auch aufgrund von Versorgungsproblemen gewinnen Online-Interventionen für Menschen mit psychischen Erkrankungen zunehmend an Bedeutung.

Trotz der mittlerweile zahlreichen Wirksamkeitsnachweise gibt es allerdings in Deutschland - im Unterschied zu der zum Teil schon deutlich weiter fortgeschrittenen Entwicklung in unseren Nachbarländern (zum Beispiel Niederlande oder Großbritannien) - noch einige Hürden (rechtliche Bestimmungen, Finanzierung) zu meistern, bis Online-Interventionen in die breite Versorgung gelangen können.

Online-Interventionen bieten für psychisch kranke Menschen eine wichtige Ergänzung und Bereicherung der Versorgung, sind aber kein Ersatz für reguläre Behandlungen, da insbesondere die Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen die Expertise von Psychotherapeuten und den persönlichen Kontakt erfordern.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Online interventions for the treatment of mental disorders and complaints

What are the current approaches, and how effective are they?

Abstract:


Over the last number of years mental disorders have become the main reason for early retirement from gainful employment and one of the most frequent and enduring causes of incapacity for work. Due in part to problems in the provision of health care, online interventions have become increasingly important in the treatment of mental disorders.

Despite the now considerable evidence of efficacy, however, in Germany - by comparison with the sometimes much more advanced trend in other countries (e.g. the Netherlands or the UK) - there are still some barriers (legal requirements, funding) to be met before online interventions become part of general health care provision.

For mental disorders, online interventions offer a rich and important complement to care provision. However, they are no substitute for regular treatment, since the treatment of severe mental disease still requires the expertise of psychotherapists and personal contact.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0324


Informationsstand: 14.07.2017

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