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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsmedizinische Prävention im Betrieb

Was sollte die Medizin in der Zukunft dafür leisten?



Autor/in:

Hartmann, Bernd


Herausgeber/in:

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)


Quelle:

Arbeitsmedizin Sozialmedizin Präventivmedizin, 1991, 26. Jahrgang (Heft 12), Seite 479-482, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0300-581X


Jahr:

1991



Abstract:


Die Arbeitsmedizin steht heute vor Herausforderungen, die ihren vom Arbeitsgesetz formulierten Handlungsauftrag überschreiten. Betriebsärzte müssen zur effektiven Gesundheitsförderung auf medizinischer Grundlage befähigt werden.

In die Umweltmedizin hat die Arbeitsmedizin das Belastungs-Beanspruchungskonzept, gesicherte Erkenntnisse über biologisches Laufzeitmonitoring und über gesundheitsrelevante Wirkungen beim Menschen sowie dessen ganzheitliche Betrachtung in seinen biologischen, psychischen und sozialen Gegebenheiten innerhalb und außerhalb der Berufstätigkeit einzubringen.

Betriebsärzte sind besser als andere auf die Prävention vorbereitet und sollten größere Verantwortung zum Beispiel beim Jugendarbeitsschutz übertragen bekommen. Ihr Status als Beauftragter des Unternehmers für die Sicherheit von Menschen unterliegt in jedem Fall ärztlichem Ethos und Pflichtenkatalog und muss sie zum individuellen Vertrauten des Beschäftigten machen können.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Occupational medical prevention in companies

What should be done by the medical profession in the future?

Abstract:


Today, occupational medicine encounters challenges above and beyond its responsibilities as formulated by the Industrial Safety Law: general diseases of an endemic nature limit the efficiency and self-realization of the gainfully employed. Consequently, works doctors must be given the chance to promote health effectively on a medical basis.

Occupational medicine has to introduce into environmental medicine the stress-strain concept, substantiated data on biological long-term monitoring and on health-relevant effects in humans and the integral consideration of all their biological, psychological and social conditions within and outside the working situation.

Works doctors are better prepared than others to implement prevention and should be given more responsibility, e.g. in protection of youth at work. In any case, their status as agent of the entrepreneur for the safety of human beings is subject to medical ethics and the catalog of medical obligations and must enable them to establish relationship of trust with the employee.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ASU - Zeitschrift für medizinische Prävention
Homepage: https://www.asu-arbeitsmedizin.com/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZS0026/0051


Informationsstand: 25.02.1992

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