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Bibliographische Angaben zur Publikation

Psychosoziale und berufliche Folgen einer Depression


Autor/in:

Lang, A.; Hamann, Johannes; Brieger, Peter


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Nervenheilkunde, 2018, 37. Jahrgang (Heft 9), Seite 575-581, Stuttgart: Schattauer, ISSN: 0722-1541


Jahr:

2018



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Abstract:


Depressionen gehören zu den häufigsten Formen psychischer Erkrankungen in unserer Gesellschaft und gehen mit einer hohen Krankheitslast einher. Für die Betroffenen führt dies zu Beeinträchtigungen in allen Aspekten ihrer Lebensführung. Auf psychosozialer Ebene äußert sich dies unter anderem in familiären Schwierigkeiten sowie einer Verarmung der sozialen Situation. Auf beruflicher Ebene kommt es zu Einbußen in der Leistungsfähigkeit bis hin zur Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung.

Die Wiederherstellung der psychosozialen sowie beruflichen Leistungsfähigkeit gilt daher als wichtiges Ziel der Behandlung. Den psychosozialen Beeinträchtigungen kann mit unterschiedlichen psychotherapeutischen Interventionen entgegengewirkt werden. Der Klärung der beruflichen Perspektiven und der Rückkehr an den Arbeitsplatz wird jedoch in der Versorgung noch zu wenig Beachtung geschenkt. Dies sollte stärker in den Fokus gesetzt werden, um die verschiedenen Möglichkeiten zur Unterstützung der beruflichen Wiedereingliederung ausschöpfen zu können.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Psychosocial and professional consequences of depression


Abstract:


Depression is one of the most common mental disorders in our society and comes along with a high burden of disease. This leads to serious impact on the lifestyle of those affected. On the psychosocial level this manifests itself, among other things, in family difficulties as well as in the impoverishment of the social situation. At the professional level depression leads to a loss of performance up to an inability to work and early retirement.

The restoration of the psychosocial and occupational capacity is therefore an important treatment goal. With various psychotherapeutic interventions the psychosocial impairment can be counteracted. However, still little attention is given to the clarification of vocational opportunities and a return to work. There must be a stronger focus on this topic so that the various possibilities of support for vocational reintegration can be exploited.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Nervenheilkunde
Homepage: https://www.thieme.de/de/nervenheilkunde/profil-120264.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA9306


Informationsstand: 14.04.2020

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