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Bibliographische Angaben zur Publikation

Gesunde Arbeit in Pionierbranchen (GAP)

Industrie 4.0 in der Halbleiterbranche - 2 Fallstudien



Autor/in:

Drössler, Stephanie; Steputat, A.; Baranyi, G. [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, 2018, Band 68 (Heft 3), Seite 146-150, Heidelberg: Haefner, ISSN: 0944-2502 (Print); 2198-0713 (Online)


Jahr:

2018



Link(s):


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Abstract:


Hintergrund:

Die zunehmende Bedeutung von modernster Informations- und Kommunikationstechnik in der Produktion, die zunehmende Digitalisierung und intelligente Fertigungssteuerung als Merkmale von Industrie 4.0 stellen auch den Arbeits- und Gesundheitsschutz (AGS) vor neue Herausforderungen. Noch ist wenig bekannt, welche gesundheitlichen Folgen der technologische Wandel mit sich bringt.

Methodik:

In zwei Unternehmen der Halbleiterindustrie (Hersteller, Zulieferer) wurden leifadengestützte Experteninterviews mit jeweils sieben Beschäftigten verschiedener Bereiche durchgeführt. Die transkribierten Interviews wurden mit MAXQDA ausgewertet und einer thematischen Analyse unterzogen.

Ergebnisse:

Beide Unternehmen sind durch einen unterschiedlichen Stand der Technik gekennzeichnet, doch zeigt sich übergreifend, dass die Beschäftigten kontinuierlich Veränderungen ausgesetzt sind, die Anpassungsleistungen erforderlich machen. So sind Qualifizierungsmaßnahmen und steigende Anforderungen an die Beschäftigten ein wichtiges Thema.

Diskussion:

Während körperlich schwere Arbeit zunehmend von Technik übernommen werden kann und damit an Bedeutung verliert, ergeben sich im Zusammenhang mit einem Zuwachs an Überwachungs- und Entscheidungserfordernissen eher psychische Belastungen. Die Gestaltung des AGS und die Schaffung gesundheitsförderlicher Arbeit müssen die Veränderungen von Belastungen genauso berücksichtigen wie das Weiterbestehen klassischer Gefährdungen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Healthy work in pioneer branches (GAP)

The fourth industrial revolution in the semiconductor industry - 2 case studies

Abstract:


Background:

The increasing importance of information and communication techniques and computerization in production (example given smart production control, cyberphysical systems) as well as increasing relevance of computerization in various industries, the fourth industrial revolution, result in new challenges for occupational health and safety. Little is as yet known about the health consequences of technological change.

Material and methods:

In two companies in the semiconductor industry (manufacturer, component supplier), expert interviews were conducted with seven employees (per company) from different departments. The interviews were transcribed and qualitative thematic analyses were conducted using MAXQDA.

Results:

The technical status of both companies differed with respect to the state of technology but there was an overall indication that the employees are constantly exposed to changes and transitions that require personal adjustments and modifications. Qualification measures, life-long learning and increasing cognitive demands on the employees are an important issue.

Conclusion:

While the health impacts of physically demanding work decline as technology and automation takes on more and more physically demanding tasks, psychological burdens are arising due to increasing monitoring and decision-making requirements. Issues of occupational health and safety that foster health-promoting work must take into account new demands as well as the classical hazards.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie
Homepage: https://link.springer.com/journal/40664

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA9251


Informationsstand: 27.12.2019

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