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Bibliographische Angaben zur Publikation

Empfehlungen zur Fahrtauglichkeit bei Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates


Autor/in:

Latz, D.; Schiffner, E.; Schneppendahl, J. [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Unfallchirurg, 2019, Volume 122 (Issue 9), Seite 697-705, Berlin, Heidelberg: Springer, ISSN: 0177-5537 (Print); 1433-044X (Online)


Jahr:

2019



Abstract:


Zielsetzung:

Obwohl das Führen eines Kfz zu einem der wichtigsten Bestandteile der persönlichen Mobilität in unserer Gesellschaft geworden ist, existieren nur wenige Studien zur Fahrtauglichkeit bei orthopädisch/unfallchirurgischen Krankheitsbildern. Ziel dieses systematischen Reviews ist es, dem behandelnden Arzt eine Grundlage zu Empfehlungen und Beurteilung der Fahrtauglichkeit nach Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates zu bieten.

Material und Methodik:

Für die systematische Literaturrecherche diente die Datenbank PubMed. Nach einem vordefinierten Algorithmus wurden alle relevanten Artikel, die von 2013 bis 2018 publiziert wurden, eingeschlossen.

Ergebnis:

Die Ergebnisse der Literaturrecherche wurden in die Kategorien I. Untere Extremität und II. Obere Extremität eingeteilt und die Literatur hinsichtlich Empfehlungen zur Fahrtauglichkeit bei Bewegungslimitierungen durch anliegende Orthesen, orthopädisch/unfallchirurgische Erkrankungen sowie postoperative Zustände ausgewertet und tabellarisch aufgeführt.

Schlussfolgerung:

Die vorliegende Übersichtsarbeit gibt dem behandelnden Arzt eine systematische und praxisnahe Hilfestellung bei der Beurteilung der Fahrtauglichkeit nach orthopädisch/unfallchirurgischen Erkrankungen. Insbesondere für die obere Extremität können klare Empfehlungen jedoch nur eingeschränkt gegeben werden, da, im Gegensatz zur unteren Extremität, kaum einheitliche und im klinischen Alltag verwertbare Tests zur Prüfung der Fahrtauglichkeit existieren.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Evaluation of driving fitness in patients with musculoskeletal disorders


Abstract:


Objective:

Driving a motor vehicle is one of the most important aspects of personal mobility in our society. However, there is a lack of evidence regarding driving fitness after orthopedic or trauma surgery-related diseases. Aim of this systematic review was to support the treating physician to determine the individual driving fitness in patients with musculosceletal disorders.

Material and methods:

A systematic analysis was performed using the PubMed database. Following a predefined algorithm, all relevant articles published from 2013 to 2018 were included.

Results:

The results were categorized according to the affected part of the body into I. lower extremity and II. upper extremity. Also, results were subcategorized into movement restrictions caused by external joint-braces, musculoskeletal diseases, and postoperative conditions.

Conclusion:

This article supports the treating physician to individually determine the driving fitness in patients with musculoskeletal disorders. However, only a few standardized tests exist to individually determine the driving fitness in patients with musculoskeletal disorders. A particular shortcoming was observed for impairments of the upper extremity.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Der Unfallchirurg
Homepage: https://www.springer.com/medicine/surgery/journal/113

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA8830


Informationsstand: 26.08.2019

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