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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rückkehr in das Erwerbsleben nach kurativer Therapie von Kopf-Hals-Karzinomen


Autor/in:

Zebralla, Veit; Kaminski, Karin; Wichmann, Gunnar [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Laryngo-Rhino-Otologie, 2018, 97. Jahrgang (Heft 12), Seite 838-845, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0935-8943


Jahr:

2018



Abstract:


Hintergrund:

Die Reintegration von Tumorpatienten und Patientinnen in die Erwerbsfähigkeit ist ein bedeutender sozialer und ökonomischer Faktor. Für maligne Kopf-Hals-Tumoren (KHT) sind hierzu, verglichen mit anderen Tumorentitäten, bislang wenige Daten zusammengetragen und veröffentlicht worden.

Material und Methoden:

In einer selektiven Literaturrecherche wurden Originalarbeiten zwischen 1997 und 2018 zum Thema 'Rückkehr in das Erwerbsleben nach Therapie von Kopf-Hals-Karzinomen' eingeschlossen und analysiert.

Ergebnisse:

Es konnten 18 Originalarbeiten zum Thema berufliche Reintegration nach KHT identifiziert werden. Posttherapeutisch scheiden 10-52?% der vormals berufstätigen Patienten und Patientinnen aus dem Berufsleben aus. Hinsichtlich der Tumorlokalisation, der Therapiemodalität und des Geschlechts als Prädiktoren der Rückkehr ins Erwerbsleben zeigte sich in den Studien ein inhomogenes Bild. Es scheinen Alter, sozioökonomischer Status, therapiebedingte Einschränkungen (zum Beispiel Fatigue, Depression) und Nebenerkrankungen einen signifikanten Einfluss auf die berufliche Wiedereingliederung zu haben. Rehabilitationsmaßnahmen bewirken positive Effekte.

Schlussfolgerungen:

Patienten und Patientinnen mit KHT haben ein hohes Risiko, aus dem Berufsleben auszuscheiden. Die wenigen bisher zum Thema publizierten Studien sind wegen heterogener Methodik, den uneinheitlichen Messzeitpunkten und inhomogener Verteilung untersuchter Tumorlokalisationen nur schwer miteinander vergleichbar. Es zeigt sich weiterhin ein unzureichend adressierter Forschungsbedarf, um evidenzbasierte Konzepte zur Förderung der beruflichen Rehabilitation von KHT-Patienten und Patientinnen entwickeln zu können.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Rückkehr in das Erwerbsleben nach kurativer Therapie von Kopf-Hals-Karzinomen


Abstract:


Objective:

Reintegration of cancer patients into occupational life is an important social and economic factor. Data for the 'return to work' in Head and Neck Cancer (HNC) patients are sparse, especially compared with other tumor entities.

Material and Methods:

In a selective literature research, original articles dealing with the theme complex 'return to work in patients with HNC', between 1997 and 2018 were included and analyzed.

Results:

18 relevant articles were identified. After curative therapy, 10-52?% of previously employed patients retired from their work. The influence of the predictors tumor localization, therapy modality and gender were not consistent. However, age, socioeconomic status, therapy-related impairment (e.?g. fatigue, depression) and co-morbidity were significant factors for return to work. Rehabilitation exerts a positive effect.

Conclusions:

HNC patients have a high risk to retire from work. The heterogenous methods, the non-standardized points in time used for the assessments and inhomogeneous distribution in tumor localization make it difficult to compare these studies. There is an unmet need of further research in HNC patients to develop evidence-based concepts to facilitate their return to work.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


LRO - Laryngo-Rhino-Otologie
Homepage: https://www.thieme.de/de/laryngo-rhino-otologie/profil-12497...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA7814


Informationsstand: 04.02.2019

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