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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitation und Prothesenversorgung beim diabetischen Fußsyndrom


Autor/in:

Greitemann, Bernhard


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Orthopäde, 2009, Band 38 (Heft 12), Seite 1195-1208, Berlin, Heidelberg: Springer, ISSN: 0085-4530 (Print); 1433-0431 (Online)


Jahr:

2009



Abstract:


Die Rehabilitation von Diabetikern im Rahmen des diabetischen Fußsyndroms (DFS) bzw. nach Amputationen am Fuß bedarf eines ganzheitlichen Ansatzes. Neben der Behandlung der lokalen Verhältnisse muss der Patient im Sinne einer sekundären und tertiären Prävention intensiv in der langfristig korrekten Einstellung des Stoffwechsels und in der Vermeidung von erneuten Folgeproblemen (wie Ulzerationen) geschult werden. Dies ist nicht immer einfach, weil die betroffenen Patienten häufig im Rahmen der Erkrankung eine zerebrale Durchblutungsstörung als Folge der diabetogenen Stoffwechselsituation entwickeln.

Dadurch und auch aufgrund der Behandlungsresistenz der Fußprobleme sind sie oft gegenüber Veränderungen am Fuß gleichgültig. Im Rahmen der Lokalbehandlung gilt es durch ein gezieltes, gekonntes Wundmanagement die Wunde schnellstmöglich zur Abheilung und zur Belastbarkeit zu bringen und den Patienten dann mit einer schuhtechnischen oder prothesentechnischen Versorgung zu remobilisieren. Zur Letzteren zählt dann neben der Patientenschulung selbst ein intensives krankengymnastisches Gangtrainingsprogramm, bei dem es gilt, eventuelle Gangfehler, die sekundär wiederum zu Komplikationen führen können, zu korrigieren.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Rehabilitation and prosthetic fitting in patients suffering from diabetic foot syndrome


Abstract:


Rehabilitation of patients suffering from diabetic foot syndrome requires a holistic team approach. Besides the treatment of the local problems the treatment of the basic disease with education, correct nutrition and best possible drug treatment is of importance to prevent subsequent complications. A diabetic foot schooling is of importance to prevent secondary ulcers. Correct wound care with broad knowledge of wound healing stages, a variety of wound dressings and skilled knowledge in prosthetic and orthopedic shoe fitting plays a predominant role. The treatment is completed by physiotherapeutic gait training including the correction of gait deviations, psychological support and proper care.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Orthopäde
Homepage: https://link.springer.com/journal/132

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Referenznummer:

R/ZA7190


Informationsstand: 27.10.2015

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