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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitation in Orthopädie und Unfallchirurgie


Autor/in:

Kladny, Bernd


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Orthopäde, 2013, Band 42 (Heft 10), Seite 822-828, Berlin, Heidelberg: Springer, ISSN: 0085-4530 (Print); 1433-0431 (Online)


Jahr:

2013



Abstract:


Die Rehabilitation von Patienten bei Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungssystems nimmt in Deutschland unverändert einen Spitzenplatz ein. Wesentliche Kostenträger sind die gesetzlichen Krankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Grundlage der Rehabilitation ist die Internationale Klassifikation von Funktionsfähigkeit, Behinderungen und Gesundheit (ICF). Die umfangreichen Möglichkeiten der medizinischen Rehabilitation werden zunehmend ergänzt durch Angebote der medizinisch-beruflichen Rehabilitation. Der demografische Wandel bedeutet eine Herausforderung für den Bereich der Rehabilitation. Es gilt, vor einem sich bereits jetzt abzeichnenden Arbeitskräftemangel, Menschen länger im Erwerbsleben zu halten.

Die Zunahme der älteren Bevölkerung bedingt auch eine Zunahme der verschleiß- und altersbedingten Volkskrankheiten Osteoporose und Arthrose, die sowohl den kurativen als auch den rehabilitativen Sektor fordern werden. Vor der Zielsetzung eines Erhalts der Aktivitäten und der Teilhabe im Sinne von Erhalt der Erwerbsfähigkeit und Selbstständigkeit ist von einem erhöhten Rehabilitationsbedarf auszugehen bei anspruchsvolleren Aufgaben und Anforderungen. Dies wird sich in einer Flexibilisierung der Angebote und im Ausgabenbereich der Leistungsträger widerspiegeln müssen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Abstract:


Diseases and injuries of the musculoskeletal system are the most common reasons for rehabilitation in Germany. The statutory health insurance, pension funds and the German social accident insurance are service providers for rehabilitation. Rehabilitation is based on the international classification of functioning, disability and health (ICF).

The extensive possibilities for medical rehabilitation are increasingly being supplemented by options for combined medical and occupational rehabilitation. The demographic changes in Germany are also a challenge for rehabilitation. In a situation of predicted labor deficit, even now it becomes essential to keep employees longer in their jobs.

The increasing number of elderly persons causes an increase in frequent age-dependent diseases, such as osteoporosis and osteoarthritis in combination with age-dependent injuries. This will be a burden for the health system in acute care medicine and rehabilitation. Improving activities and participation following diseases and injuries of the musculoskeletal system will end in an increase in utilization of rehabilitation. This needs to be considered and reflected in an adjusted higher budget for costs in rehabilitation.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Orthopäde
Homepage: https://link.springer.com/journal/132

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Referenznummer:

R/ZA7180


Informationsstand: 25.08.2015

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