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Bibliographische Angaben zur Publikation

Körperliches Leistungsvermögen und Arbeitsfähigkeit chronisch Nierenkranker


Autor/in:

Röseler, E.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Das Deutsche Gesundheitswesen, 1981, 36. Jahrgang, Seite 1492-1500, Berlin: Volk und Gesundheit, ISSN: 0012-0219


Jahr:

1981



Abstract:


Der Einfluss der chronischen Niereninsuffizienz (CNI) auf die körperliche Leistungsfähigkeit und die Bedeutung der CNI und der ergometrischen Belastbarkeit für die Arbeitsfähigkeit wurden fahrradergometrisch bei 130 Nierenkranken geprüft.

Es zeigte sich, dass die körperliche Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Gesunden bei Nierenkranken bis zum Erreichen des urämischen Stadiums um 50 Prozent abfällt. Mit einer Verschlechterung der Nierenfunktion und der physischen Leistungsfähigkeit werden die Patienten in zunehmendem Maße arbeitsunfähig.

Bei Kreatininwerten bis 5 mg Prozent = 440 mymol/l (1,2 mg Prozent = 105 mymol/l) waren alle Männer (Frauen) arbeitsfähig, während alle Patienten mit Kreatininwerten über 13 mg Prozent arbeitsunfähig waren. Unabhängig vom Grad der CNI waren die Männer arbeitsfähig, wenn sie 125 Watt und mehr leisteten, die Frauen bei einer Leistung von 100 Watt und mehr. Arbeitsunfähig waren sie, wenn sie nur noch 50 Watt (Männer) oder weniger (Frauen) erzielten. In den dazwischen liegenden Kreatinin- und Leistungsbereichen fanden wir arbeitsfähige beziehungsweise -unfähige Patienten.

[Nachdruck]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Menschen mit Nierenerkrankung am Arbeitsplatz | REHADAT-Gute Praxis




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Das Erscheinen der Zeitschrift wurde im Jahr 1984 eingestellt.

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA5602


Informationsstand: 01.01.1989

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